Vorbemerkungen des Herausgebers

Ein Jahr vor Marcel Reich-Ranickis Tod veröffentlichte Uwe Wittstock ein Gespräch mit ihm – über das Altern, den Tod und über viele literarische Werke, die sich damit auseinandersetzen. Reich-Ranicki erinnerte dabei auch beifällig an Philip Roth. Der „große amerikanische Schriftsteller“ habe einmal gesagt: „Das Alter ist ein Massaker.“ Und der Kritiker fügte die Bemerkung hinzu: „Die Akademie in Stockholm soll sich schämen, dass sie ihm noch immer nicht den Nobelpreis gegeben hat.“ In den Jahren zuvor wurde der Kritiker im Rahmen der in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ veröffentlichten Reihe „Fragen Sie Reich-Ranicki“ wiederholt gefragt, ob es nicht endlich Zeit sei, Philip Roth mit dem Nobelpreis für Literatur zu ehren. Am 18. März 2007 antwortete er darauf:

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Aus Marcel Reich-Ranicki: Über Philip Roth. Hg. von Thomas Anz. Sonderausgabe von literaturkritik.de. Verlag Literaturwissenschaft.de Marburg





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