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Martin Geck: Luthers Lieder. Leuchttürme der Reformation.
Georg Olms Verlag, Hildesheim 2017.
144 Seiten, 19,80 EUR.
ISBN-13: 9783487085845

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Klappentext des Verlages

Martin Geck – Musikwissenschaftler und zudem studierter Theologie – hat sein Schaffen auch der evangelischen Kirchenmusik gewidmet und u. a. eine maßstabsetzende Bach-Biographie geschrieben. In seinem Buch über Luthers Lieder verknüpft der mehrfache Literaturpreisträger die musikalischen, theologischen, literarischen und kulturgeschichtlichen Fäden des Themas zu einer ebenso knappen wie originellen Gesamtdarstellung.
 
Fünf der sechs Hauptkapitel gelten zentralen Lutherliedern. Dabei betrachtet Gecks facettenreiches Erzählen, die Phänomene vor weitem Horizont. So wird das Lied „Ein feste Burg“ – einstmals von Heinrich Heine als „Marseillaise der Reformation“ gepriesen – nicht nur mit der Theologie Luthers, sondern auch mit seiner vielgestaltigen Nachgeschichte bis hin zur Vereinnahmung in der NS-Zeit konfrontiert. An weiteren Beispielen demonstriert der Autor die Affinität des Liederdichters Luther sowohl zur mittelalterlichen Mystik als auch zum politischen Zeitlied. Ausblicke auf „Luther und die Musik“, „Luther und Bach“, „Luther und Mendelssohn“ beleuchten die Bedeutung des Reformators für die Kultur- und Musikgeschichte der nachfolgenden Jahrhunderte.
 
Die Darstellung entspricht neuestem Forschungsstand, richtet sich jedoch nicht speziell an Kenner, vielmehr an alle Leserinnen und Leser, die im Jahr des 500jährigen Reformationsjubiläums über Luthers Lieder knapp aber gründlich informiert werden möchten – keine Heiligenlegende, sondern ein von kritischem Enthusiasmus getragenes Plädoyer für Luthers Lieder als Leuchttürme der Reformation.****************Martin Geck – a musicologist who has also studied theology – binds together in this book the musical, theological, literary and cultural-historical threads of his theme to create a concise and original presentation of Luther’s major songs against a wider horizon.
Thus for example the song ‘Ein feste Burg’ – praised by Heinrich Heine as the ‘Marseillaise of the Reformation’ – is not only set against Luther’s theology but also against its multi-faceted later history up to and including its reception during the Nazi period. Perspectives on ‘Luther and Music’, ‘Luther and Bach’, ‘Luther on Mendelssohn’ shed light on the Reformer’s significance for the history of culture and music.
The depiction reflects the latest research, but is not aimed solely at specialists, rather at any reader who wants a concise but thorough introduction to Luther’s songs in the 500th anniversary year of the Reformation. This is no legend of a saint, but an argument, supported by critical enthusiasm, for regarding Luther’s songs as beacons of the Reformation.

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