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Vladimir Nabokov: Briefe an Véra.
Herausgegeben von Brian Boyd und Olga Voronina. Gesammelte Werke Bd. 24.
Übersetzt aus dem Englischen von Ludger Tolksdorf.
Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2017.
1147 Seiten, 40,00 EUR.
ISBN-13: 9783498046613

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Klappentext des Verlages

Noch niemals auf Deutsch publiziert: Die Briefe des großen russisch-amerikanischen Schriftstellers Vladimir Nabokov an seine Frau – Zeugnisse einer lebenslangen Liebe und intellektuellen Leidenschaft.
 
Vladimir Nabokovs Passion für seine Frau überdauerte vierundfünfzig Jahre, vom ersten Gedicht, das er 1923 für sie schrieb, als er sie kaum ein paar Stunden kannte, bis zu den späten Momenten ihrer Ehe, als er die letzten Bücher seines Lebens, wie die zwanzig zuvor, mit „Für Véra“ zeichnete. Und obwohl sie selten getrennt waren, schrieb Nabokov seiner Frau zahllose Briefe, die hier zum ersten Mal auf Deutsch publiziert werden.
Kaum ein Jahr nachdem sie sich im Berliner Exil kennengelernt hatten, schrieb er: „Wir beide sind etwas ganz Besonderes; solche Wunder, wie wir sie kennen, kennt niemand, und niemand liebt so wie wir.“ Als er der gebildeten Tochter eines wohlhabenden jüdischen Händlers aus St. Petersburg zum ersten Mal ein Buch widmete, seine Autobiographie Erinnerung, sprich, wandte er sich im letzten Kapitel direkt an ein unspezifiziertes „Du“: „Die Jahre gehen vorbei, meine Liebe, und bald wird niemand mehr wissen, was wir wissen.“ Véra war eine Konstante: seine Muse, Lektorin und aufmerksamste, ideale Leserin – die Freude seines Lebens.
Während wir Véra hier beim Lesen über die Schulter blicken, werden wir Zeugen der Verwandlung einer Leidenschaft, die alles aussprechen muss, in eine, die alles schon ungesagt einschließt. Diese Briefe lassen im Menschen Nabokov das erkennen, was er in der Kunst am meisten schätzte: Neugier, Zartheit, Freundlichkeit, Ekstase.

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