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Gerhard Köpf: Das Dorf der 13 Dörfer.
Braumüller Verlag, Wien 2017.
240 Seiten, 24,00 EUR.
ISBN-13: 9783992001859

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Klappentext des Verlages

Eigentlich ist er spezialisiert auf Nachrufe und schreibt im Radio für das Kalenderblatt. Aber ein neuer Auftrag für eine Reportage über das Dorf der 13 Dörfer führt einen älteren Journalisten zurück in das Land Innerfern – seit 1983 der Ausgangspunkt des literarischen Kosmos von Gerhard Köpf und mittlerweile in zahlreichen Romanen und Erzählungen ausgefaltet.
Die Reise, die einem langen Spaziergang gleicht, führt nicht nur geografisch aus der Hauptstadt in die Provinz, sondern auch zeitlich zurück in die beginnenden 1950er-Jahre, als die Republik noch im Entstehen war. Anhand der Erinnerungen an die unterschiedlichsten Menschen und Charaktere aus der Kindheit des Journalisten entsteht ein buntes und vielfältiges Bild einer dörflichen Gemeinschaft, in der alles ganz nah beieinanderliegt: die verlorene Illusion neben den hoffnungsvollen Träumen von der Zukunft, die Schatten der Vergangenheit neben den sich neu eröffnenden Chancen auf ein besseres Leben. Private Erinnerung und kollektives Gedächtnis gehen hier eine eng verschlungene Verbindung ein, die sich erst im Rückblick erschließt und geleitet wird von der Frage, wie wir wurden, was wir sind.

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