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David Schalko: Schwere Knochen. Roman.
Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2018.
400 Seiten, 22,00 EUR.
ISBN-13: 9783462050967

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Klappentext des Verlages

Ein großes Epos über die schillerndste Verbrecherszene der Nachkriegszeit.
Inspiriert durch wahre Begebenheiten, erzählt mit viel schwarzem Humor und dennoch großer Empathie: David Schalko ist mit seinem Verbrecher-Epos ‚Schwere Knochen‘ ein fulminanter, einzigartiger Roman über die österreichische Nachkriegsgesellschaft gelungen – und ein faszinierender Einblick in das Innere von Menschen, deren Seelen durch den Nationalsozialismus zerstört wurden.
Wien, März 1938, ‚Anschluss‘ Österreichs ans Deutsche Reich. Am Tag, als halb Wien am Heldenplatz seinem neuen Führer zujubelt, raubt eine Bande jugendlicher Kleinganoven, die sich darauf spezialisiert hat, Wohnungen zu ‚evakuieren‘, einen stadtbekannten Nazi aus. Sieben Jahre lang müssen die Kleinkriminellen daraufhin als sogenannte Kapos für die ‚Aufrechterhaltung des Betriebs‘ in den KZs Dachau und Mauthausen sorgen – und wachsen so zu Schwerverbrechern heran, die lernen, dass der Unterschied zwischen Mensch und Tier eine Illusion ist.
Zurück in der zerbombten österreichischen Hauptstadt beherrscht die Bande um Ferdinand Krutzler, auch ‚Notwehr-Krutzler‘ genannt, über viele Jahre die Wiener Unterwelt mit ungekannter Brutalität und nutzt ihre Macht nicht zuletzt, um Nazis, die ehemaligen Anführer des organisierten Verbrechens, zu töten. Doch langsam zerstreitet sich die eingeschworene Truppe, Misstrauen herrscht, Konkurrenz aus dem Balkan taucht auf …
David Schalko porträtiert in ‚Schwere Knochen‘ Menschen, die eigentlich nur noch Ruinen ihrer selbst sind – und entwirft damit zugleich ein bitterböses Bild einer verstörten Gesellschaft.

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