Inhaltsverzeichnis der Ausgabe Nr. 5, Mai 2013

Cave Richard Wagner!
Zu dieser Ausgabe – Gottfried Wagners Buch „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Richard Wagner – ein Minenfeld“ liefert wichtige Stichworte zum 200. Geburtstag des umstrittenen Komponisten
Von Jan Süselbeck

Schwerpunkt: 200. Geburtstag von Richard Wagner

Eine Erinnerung

Liebe und Hass
Aus meinem Leben mit Richard Wagner
Von Marcel Reich-Ranicki

Essays

Der Fremdling
Vom Umgang Richard und Cosima Wagners mit ihren jüdischen „Freunden“ am Beispiel Hermann Levis
Von Hannes Heer

„Deutsche Kunst“?
Kunsttheoretische Selbstentwürfe und das Wissen über Juden und ‚Zigeuner‘: Richard Wagner und Franz Liszt
Von Andrea Geier und Iulia Patrut

Apocalypse Now
Der ewige Streit um Richard Wagners Pamphlet „Das Judentum in der Musik“ (1850/1869)
Von Jan Süselbeck

Indianer-Häuptlinge in Walhall
Ein Mythos wird kostümiert
Von Joachim Heinzle

Rezensionen

Biografisches

„Im Westen nichts Neues“
Die ältere Generation der Richard Wagner-Biografen bringt zum Jubiläumsjahr 2013 nichts Neues
Von Ulrich Drüner

Stachlige Rosen aus dem Süden
Gottfried Wagners Streitschrift mischt endlich den bisher recht langweiligen Buchmarkt über Richard Wagner auf
Von Ulrich Drüner

Wagner ganz von Innen
Trotz des lapidaren Titels „Wagner. Biographie“ ergeben Martin Gecks glänzende Essays in der Summe noch keine Biografie
Von Eva Rieger

Flucht nach Hinten
Udo Bermbachs „Mythos Wagner“ enttäuscht nach seinen früheren Büchern
Von Ulrich Drüner

Noch nicht ganz angekommen
Barry Millingtons Beschwörung des „Magiers von Bayreuth“
Von Ulrich Drüner

Der „rote Wagner“
Friedrich Dieckmanns Buch das „Liebesverbot und die Revolution“ deutet über Richard Wagner mehr an als es erklärt
Von H.-Georg Lützenkirchen

Lobe das Werk
Dieter Borchmeyer will in seinem Buch „Richard Wagner“ vor allem das Werk würdigen – führt dann aber kenntnisreich auch in Leben und Zeit ein
Von H.-Georg Lützenkirchen

Eine echte Wagner
Eva Rieger präsentiert eine interessante, aber nicht durchgehend überzeugende Biografie der Wagner-Enkelin Friedelind
Von Clarissa Höschel

Literarisches

Wilde Wirbel
Elfriede Jelineks Versuch, dem „rein GOLD“ eine neue Bühne zu bieten
Von Rolf Löchel

Bei Rheingold trägt man blau
Karin Nohr erzählt vom „Ring des Nibelungen“ und vier Paaren mit ihren Problemen
Von Georg Patzer

Weitere Rezensionen

Wagner-Literatur im Jubiläumsjahr
Zu drei ausgewählten Publikationen
Von Stephan Krause

Ein kompakter Blick auf Wagner und seine Werke
Laurenz Lütteken gibt ein neues Wagner-Handbuch heraus
Von Clarissa Höschel

Wagner der Deutsche
Sven Oliver Müller rekonstruiert das Verhältnis von Komponisten, Werk und Rezeption
Von Kai Köhler

Der (Musik-)Dramatiker als Schriftsteller
Eine Auswahlausgabe erlaubt es, die literarische Seite Richard Wagners zu entdecken
Von Johannes Schmidt

Richard Wagner aus literaturgeschichtlicher Sicht
Dieter Borchmeyers Standardwerk „Das Theater Richard Wagners“ neu aufgelegt
Von Klaus Hammer

Mythologie und Markt
Nicholas Vaszonyi erforscht die Selbstinszenierung Richard Wagners
Von Kai Köhler

Immer wieder Wagner
Sven Friedrich präsentiert eine Auswahl von zeitgenössischen Texten über Richard Wagner
Von Julian Köck

Auf altbekannten, neuen Wegen…
Bernhard Hangartner hat einen kleinen, aber feinen Führer durch Richard Wagners Zürich herausgegeben
Von Clarissa Höschel

Von Nietzsche, der auszog, Wagner zu denken
Kerstin Decker bringt uns zwei Freund-Feinde näher
Von Johannes Schmidt

Film

Freispruch für die Musik?!
In „Wagner & Me“ begibt sich Stephen Fry, britischer Schauspieler sowie Autor, auf die Spuren von Richard Wagner, nach wie vor umstrittener Komponist aus Deutschland, und weiß zu entzücken
Von Nathalie Mispagel

Zum 200. Geburtstag von Sören Kierkegaard

Sich selbst wählen
Zum 200. Geburtstag von Søren Kierkegaard
Von Dieter Kaltwasser

Verzweiflung und Sünde
Zu Sören Kierkegaards „Die Krankheit zumTode“
Von Eckart Löhr

Zu Søren Kierkegaards 200. Geburtstag: aus dem Archiv von literaturkritik.de

Glossen

Laut und Luise

Das Gendern ist des Müllers Lust
Wie der Feminismus den Duden bereichert
Von Luise F. Pusch

Dieter Lampings Lyrik-Kolumne

Lyrisches Erstlesen
Oder: Wie man verstehen lernt, was man nicht versteht
Von Dieter Lamping

Deutschsprachige Literatur

Anton Reiser in Arkadien
In der Anderen Bibliothek ist eine reich illustrierte Neuausgabe der „Reisen eines Deutschen in Italien in den Jahren 1786 bis 1788“ von Karl Philipp Moritz erschienen
Von Herbert Jaumann

Von Melange zu Melange
Robert Schindels großer Wienroman „Der Kalte“
Von Iris Hermann

Triebe unter Wasser
Juli Zehs neuer Roman „Nullzeit“ ist ein Thriller aus dem Inselparadies – mit Psychopärchen, Tauchlektionen und vielen bösen Spielen
Von Daniela Otto

Zwischen Superheld und Spaski
Joachim Meyerhoffs zweiter Teil seines Romans „Alle Toten fliegen hoch“
Von Thomas Neumann

Der Höllengestank des Wirtschaftswunders
Michael Rutschky rekonstruiert den Anfang der Bundesrepublik in einer „Vatergeschichte“
Von Stefana Sabin

Keiner kann bleiben
Über Johanna Adorjáns Roman „Meine 500 besten Freunde“
Von Heike Hauf

Intra muros
Günter Kunerts melancholisch-ironische Notizen aus dem postkatastrophischen Zeitalter sind weder Tagebuch noch Essay
Von Michael Braun

Landlust demontiert
Daniel Mezger lässt in seinem Debütroman Großstädter „Land spielen“
Von Dorothea Hans

Herzergreifende Erzählkunst
Gianni Kuhn erzählt in „Calais – Dover“ Geschichten aus Frankreich
Von Klaus Hübner

Tempo und Melancholie
In Dante Andrea Franzettis „ Zurück nach Rom“ frisst die Ewige Stadt ihre Kinder
Von Klaus Hübner

Vergessene Seele
Francesco Micieli erzählt in „Schwazzenbach“ vom Fremdsein in Lützelflüh
Von Klaus Hübner

Die hauchfeinen Brüche der Existenz
Zu Botho Strauß’ „Die Fabeln von der Begegnung“
Von Thomas Neumann

Ein Echo im Grand Canyon
Gabriele Wohmanns schönste Geschichten in einem Band versammelt
Von Nadine Ihle

Jazz im Winter
Der Berliner Autor Tobias Premper bewegt sich zwischen Genialität und Unsinn
Von Tobias Grüterich

Die Verbindung von Heilem und Heilungsbedürftigem
Arnold Stadlers tiefgründiger Essay zu einer Arbeit von Margaret Marquardt
Von Anton Philipp Knittel

In der Küche der Dichter
Wohl bekomm’s: Manfred Koch, Angelika und Silvia Overath haben ein ungewöhnlich kreatives Geschichtenmenu angerichtet
Von Michael Braun

Fünf Freunde auf Burg Schreckenstein
Michael Tietz unterhält in seinem Roman „Apfeldiebe“ mit klaustrophobischer Kost in Heimatoptik
Von Peter Müller

Unterwegs auf kaltem Wasser
Zu Tina Uebels Reisebeschreibung „Nordwestpassage. Für dreizehn Arglose und einen Joghurt“
Von Thomas Neumann

Halb-nüchtern, halb-ekstatisch
In dem 2013 erschienenen Band „7 Zirkel des Golem – Das Ende der Enthaltsamkeit“ wird von 24 Autorinnen und Autoren das Ende der asketischen Normalgesellschaft gefordert
Von Jana Scholz

Die Eiswüste der Großstadt
Im Roman „Nicht im Traum“ von Robert Kleindienst gelingt es nicht, beide Handlungsorte glaubhaft zu verbinden
Von Michael Kurzmeier

Atmosphären von Wahrnehmungszuständen
Nico Bleutges Gedichtband „verdecktes gelände“ – zwischen Dunst und Raumbewegung
Von Thorsten Schulte

Gemütlichkeit, Pflichtgefühl, Zivilcourage
Asfa-Wossen Asserates Tugend-Buch wirft Blicke in die deutsche Seele
Von Michael Braun

Bach-Choräle und Rockmusik
Über Werner Fritschs Filmessay „ Faust Sonnengesang“
Von Jürgen Weber

Krimi

Endlosschlaufe des Denkens
Markus Bundis raffinierte Kriminal-Sprach-Novelle „Emilies Schweigen“
Von Anton Philipp Knittel

Angebote, die man nicht ablehnen kann
Über Liaty Pisanis Krimi „Die rote Agenda“
Von Pepe Delabar

Zwischen Himmel und Hölle
Sara Grans „beste Detektivin der Welt“ löst ihren zweiten Fall und kommt sich dabei beinahe selbst abhanden
Von Dietmar Jacobsen

Ein Mord und ein spektakulärer Goldraub
Veit Heinichens Roman „Im eigenen Schatten“ ist zeitkritische Krimikost auf sprachlich hohem Niveau
Von Barbara Tumfart

Fremdsprachige Literatur

Totgeburt
Über Mo Yans Roman „Frösche“
Von Roman Halfmann

Familienaufstellung in Israel
Über Zeruya Shalevs obsessiven, doch großen Roman „Für den Rest des Lebens“
Von Peter Kock

Die Freiheit nächtlicher Blicke
Gerbrand Bakkers Roman „Der Umweg“ veranstaltet ein virtuoses Perspektivspiel
Von Anna Laqua

40 Thesen über einen ausländischen Vater
Aris Fioretos entdeckt in seinem „Buch über einen Vater“ ein lange gehütetes Geheimnis
Von Beat Mazenauer

Blick auf die Außenseiter der Gesellschaft
Brillante Erzählungen von E. L. Doctorow, dem „literarischen Chronisten Amerikas“: „Alle Zeiten der Welt. Stroys.“
Von Manfred Orlick

The Return of „Helter Skelter“
Madison Smartt Bells Meditation über Gewalt in dem Roman „Die Farbe der Nacht“
Von Thomas Neumann

Wie in Bernstein eingeschlossen
J. Courtney Sullivan erzählt von einem „Sommer in Maine“
Von Galina Hristeva

Krieg ist nie ganz vorbei
Ismet Prcic versucht in seinem Roman „Scherben“, die seines Lebens zu ordnen
Von Frank Riedel

Suche nach Spiritualität
„Die Schriften von Accra“ sind ein Fazit des bisherigen Lebenshilfe-Werkes von Paulo Coelho
Von Thorsten Schulte

Von den Erkenntnissen und Irrwegen eines Neurologen
Über V.S. Ramachandrans Roman: „Die Frau, die Töne sehen konnte“
Von Norbert Kuge

Aufstieg und Verfall einer Familie
Kim Namcheon schildert in seinem Roman „Der große Strom“ eine Gesellschaft im Umbruch
Von Kai Köhler

Goalie auf Deutsch
Schweizer Giftgeschichten von Pedro Lenz: „Der Keeper bin ich“
Von Klaus Hübner

Augenblicke der Liebe zwischen Krustentieren und Gummipuppen
Über den Tokio-Roman „Das einzig glückliche Ende einer Liebesgeschichte ist ein Unfall“ des Brasilianers João Paulo Cuenca
Von Tobias Gunst

Prag als Scharnier für Erinnerungen
In einer ungewöhnlichen Anthologie vergegenwärtigen sich Autoren ihre tschechische Herkunft und denken zugleich über die Zukunft nach
Von Volker Strebel

Lyrik minimalistisch
Gelu Vlasins Gedichtband „In der Psychiatrie behandelt“ ringt mit Depression und Überdruss
Von Anke Pfeifer

Literaturwissenschaft

Der Sündenfall des Intellektuellen
Lothar Pikuliks Buch über „Thomas Mann und der Faschismus“
Von Jerker Spits

Ein schwieriger Prozess mit ungewissem Ausgang
Susanne Balmer entdeckt vier Narrative im weiblichen Entwicklungsroman
Von Rolf Löchel

Von der Genesis zu Big Bang
Eine Würzburger Ringvorlesung befasst sich mit alten und neuen Schöpfungsmythen
Von Herbert Fuchs

Mehr als Gespenster
Zu Margret Käfers juristischer Dissertation „Widerspiegelungen des Strafrechts im Leben und Werk des Richters und Poeten E. T. A. Hoffmann“
Von Anton Philipp Knittel

Zur Bücherverbrennung am 10. Mai 1933: aus dem Archiv von literaturkritik.de

Von Mitarbeitern

Nikolas Immer und Mareen van Marwyck haben einen Sammelband über die Ästhetisierungsstrategien des Heroischen publiziert

Mittelalter

Tolkiens geistige Vorfahren: Von großen Schlachten, Frauenraub und edlen Helden
Uta Störmer-Caysas Übertragung des mittelhochdeutschen Versepos „Kudrun“
Von Ulrike Demuth

Zeugnis einer akademischen Freundschaft
Friedrich Kittler und Hans Ulrich Gumbrecht schreiben über die Seinsgeschichte im Mittelalter
Von Frank Weiher

Jahrtausende der Zukunftsdeutung, und noch immer keine Klarheit
Christa Agnes Tuczay hat ein Buch über die Geschichte der Divination vom Altertum bis ins Mittelalter geschrieben
Von Alissa Theiß

Die Kunst des Eintauchens
Die „Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik“ stellt Immersion als neues mediävistisches Erkenntnisinteresse vor
Von Stefan Seeber

Eine Entdeckungsreise
Der Bildband „Musica“ von Vera Minazzi lädt ein zum Lesen und Staunen
Von Valerie Lukassen

Bunte Truppe im Kloster
Gert Althoff und Christel Meier-Staubach schreiben über „Ironie im Mittelalter. Hermeneutik-Dichtung-Politik“
Von Albrecht Classen

Mehr als eine Modefibel
Jan Keupp zur sozialen Verweisfunktion von Kleidung im Mittelalter
Von Jörg-Christian Klenk

Keine innovativen Perspektiven
Hartmut Kokott schreibt über „Die Frauen des Oswald von Wolkenstein“
Von Albrecht Classen

Hinweise

Träger der deutschen Nationalideologie – Joachim Heinzles Band über den „Mythos Nibelungen“

Im Interesse der Lesbarkeit – Joachim Heinzles Neu-Übersetzung des Nibelungenliedes

Dorothea Heinig untersucht und kommentiert „Die Jagd im ‘Parzival‘ Wolframs von Eschenbach“

Kunst-, Kultur- und Medienwissenschaft

Das Gesicht verfällt
Zur Ideengeschichte der Physiognomik, neuerdings gelesen bei Hans Belting, Judith Elisabeth Weiss und anderen
Von Claudia Schmölders

Judentum ins Abseits?
Haut ab! Alfred Bodenheimers Rekonstruktion des Erregungsphänomens „Beschneidung“ ist zugleich ein kluges Plädoyer für ein friedliches Zusammenleben in Europa
Von Josef Bordat

Vom Rückenakt zur titanischen Täterin
Karoline Künkler hat eine erhellende Studie zu „Destruktivität und Geschlecht in der Bildenden Kunst“ der letzten beiden Jahrhunderte vorgelegt
Von Rolf Löchel

Utopie der Befreiung
Pierre Bourdieus Studie über „Die männliche Herrschaft“
Von Gunnar Kaiser

Geistesblitze und Götterfunken
Wissenschaftler und Künstler enthüllen in dem von Ernst Osterkamp und Christoph Markschies herausgegebenen Band „Vademekum der Inspirationsmittel“ das Geheimnis ihrer Kreativität
Von Galina Hristeva

Was kann man aus Filmen lernen?
Die 24 Beiträge des Sammelbandes „Was lehrt das Kino?“ von Stefan Keppler-Tasaki und Elisabeth K. Paefgen bieten aufschlussreiche Analysen zu Filmen des Kanons der Bundeszentrale für politische Bildung
Von Sascha Ulrich

Die dunkelste Seite
Alain Silvers, James Ursinis und Paul Duncans informativer Bildband zum Film Noir liegt nun auch auf Deutsch vor
Von Rolf Löchel

Dem Verbrechen auf der Spur
Susanne Eichner, Lothar Mikos und Rainer Winter haben einen Sammelband zur transnationalen Kultur neuer Fernsehserien herausgegeben
Von Rolf Löchel

Politik und Geschichte

Reise um die Erde auf 1000 Seiten
Der erste Band der „Geschichte der Welt“ ist ein Hort honoriger Gelehrsamkeit
Von Patrick Wichmann

Anregung zum kreativen Nachdenken
Joschka Fischer und Fritz Stern begeben sich in dem Band „Gegen den Strom“ ins Gespräch über Geschichte und Politik
Von Maite Katharina Kallweit

Scharfe Maßnahmen und rücksichtsloses Durchgreifen
Jürgen Kilian schreibt über die Wehrmacht im Vernichtungs- und Weltanschauungskrieg, 1941-1944
Von Jens Flemming

Beschwiegene Vergangenheit
Knud von Harbou folgt in seinem Buch „Wege und Abwege“ den Spuren des Journalisten und Verlegers Franz Josef Schöningh
Von Jens Flemming

Für den Verfassungspatriotismus
Was rechtsextreme Terroristen in Deutschland mit al-Qaida gemein haben
Von Mohammed Khallouk

Im dunklen Verlies
Cordia Baumann untersucht Mythen im Kontext der RAF
Von Jörg Auberg

Die Angst, nichts erlebt zu haben
Über Rainer Merkels Buch „Das Unglück der anderen. Kosovo, Liberia, Afghanistan“
Von Oliver Pfohlmann

Kontinuitäten napoleonischer Herrschaft?
Anika Bethan stellt Erinnerungen an das Königreich Westphalen vor
Von Kai Köhler

Die Beschleunigung auf der Couch
Über Jeannie Mosers Buch „Psychotropen. Eine LSD-Biographie“
Von Jürgen Weber

Von Mitarbeitern

Ein Attentat mit Folgen – Ulrich Sieg schreibt über „Geist und Gewalt“

Philosophie und Soziologie

Keine Prinzessinnen für Philosophen
Vittorio Hösle legt eine „Kurze Geschichte der deutschen Philosophie“ vor
Von Stefan Diebitz

Veraltete Spiegelfechterei
Zu Wolfgang Prinz’ Studie „Selbst im Spiegel. Die soziale Konstruktion von Subjektivität“
Von Roman Halfmann

Der Weg der Philosophie in vier raumgreifenden Schritten
Kennys Geschichte der abendländischen Philosophie liefert eine Synthesis von Historie und Systematik für Leser mit Vorkenntnissen
Von Veit Justus Rollmann

Der Gipfel des Marxismus-Leninismus
Über den Band „Integrale der Praxis“ von Hans Heinz Holz
Von Sebastian Schreull

Der einsame „Ichling“ als Prototyp
Empfehlenswerter Ratgeber für Eltern und eine psychologisch fundierte Analyse der heutigen Kinder- und Jugendgeneration des Kinderpsychologen Stephan Valentin
Von Barbara Tumfart