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Dr. Sylke Kirschnick

Sylke Kirschnick forscht und lehrt seit mehr als einem Jahrzehnt zum Orientalismus, zum Kolonialismus, zu jüdischen Autor/innen und zum Antisemitismus. 2006/7 war sie Kuratorin der Wanderausstellung „Anne Frank und die DDR. Zur ostdeutschen Rezeption des Tagebuchs der Anne Frank“. Im Jahr 2004 wurde sie mit einer Arbeit über Else Lasker-Schülers Selbstorientalisierung, ihren Orient und die orientalistische Berliner Alltags- und  Populärkultur um 1900 an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. Im Zuge eines einjährigen Forschungsaufenthalts in Wien arbeitete sie zum Exotismus des Wiener Autors Peter Altenberg. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am DFG-Projekt einer „Literatur- und  Kulturgeschichte des Fremden im deutschen Kaiserreich, 1871 – 1918“ an der Humboldt-Universität zu Berlin forschte sie zum Kolonialismus. Studiert hat sie Literatur-, Theater-, Filmwissenschaft und Philosophie an der Freien Universität Berlin sowie an der Université Marc Bloch Strasbourg. Seit 1995 ist sie als Dozentin der Erwachsenenbildung zu Demokratieentwicklung, Zivilgesellschaft, Rechtsextremismus und Antisemitismus tätig. Von 1995 bis 2000 war sie Referentin und Redakteurin der RAA Berlin, wo sie für den Arbeitskreis gegen Fremdenfeindlichkeit, ein Gremium der ostdeutschen Ausländerbeauftragten, und das Zentrum Demokratische Kultur arbeitete.

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