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Dr. Marie-Luise Wünsche

Marie-Luise Wünsche ist Medizinhistorikerin, Literaturwissenschaftlerin und Fachdidaktikerin für das Fach Deutsch ( mit Schwerpunkt auf der Literaturdidaktik). Sie ist akademische Mitarbeiterin an dem Medizinhistorischen Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz. Sie arbeitet im Moment an einer Monographie zu Franz Kafka, die den Titel trägt: "Nervenphantasien und Schreibbahnen. Franz Kafkas Prosakosmos zu Zeiten des Weltkriegs". Diese ist Teil ihres Forschungs-Projektes "Franz Kafkas Nervenpoetik", das sie gerade an der Universität Bonn anzusiedeln beginnt. Kafkas Schreibweisen finden dabei vor allem als experimentell-professionelle Grenzgängerprozesse zwischen Politik, Literatur, Philosophie und Medizin Beachtung. Zugleich arbeitet sie an kleineren Forschungsbeiträgen, die die gegenwärtige Bedeutung der Werkwelten Franz Kafkas für die Literaturdidaktik und die Sprachdidaktik theoretisch und praktisch vermessen. Endlich schreibt sie auch an zwei Beiträgen für den "Kafka-Atlas" und an einigen Beiträgen für Lexika zu Kafka und zur Phantastik. Weitere Schwerpunkte in der Forschung und Lehre sowie Interessen: Wissenschaftsgeschichte mit Schwerpunkten auf den diesbezüglich relevanten Beiträgen von Blumenberg, Butler, Fleck, Foucault und Nietzsche; Seelentexte und Körpermodelle und ihre anthropologischen Implikationen innerhalb von Literatur, Medizin, Philosophie und Psychologie; Kontexte und Texte der Prager Moderne;  Phantastik innerhalb von Film-, Literatur- und Medizin-Wissenschaft; Märchen als Gegenstandsfeld von Literatur- und Medizingeschichte; Schriftstellerärzte und ihre Rhetoriken und Schreibweisen (Alexander, Benn, Feldenkrais, Freud, Kahn und Mitscherlich), 'Aufschreibesysteme' und Schreibverfahren in Literatur- und Medizin-Wissenschaft; Moderne Poesie-Therapien jenseits von Psychoanalyse, Tiefenpsychologie und  Psychologie generell; Erzähltheorien; Erzählen innerhalb und außerhalb von Wissenschaft; Werke von E.T.A. Hoffmann, Friedrich Nietzsche, Robert Musil, Franz Kafka, Else Lasker Schüler, Lou Andrea Salome, Friedrich Glauser, Friedrich Dürrenmatt, Hermann Burger und Urs Widmer, aber auch von Erich Kästner, Michael Ende, J.K. Rowling und Markus Zusak; Kreatives Schreiben in Theorie und Praxis, Literaturtheorien, besonders die Semiotik, die historische Diskursanalsye und die Dekonstruktion.

wuensche@uni-koblenz.de


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Zum fünfundzwanzigsten Todestag des nobelpreiswürdigen Nicht-Nobelpreisträgers Friedrich Dürrenmatt
Von Marie-Luise Wünsche
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Erotische Grapheme und sinnliche Lesearchipele stehen im Fokus neuerer Schreibforschung.
Zu Werner Fulds Monografie „Eine Geschichte des sinnlichen Schreibens“ und dem von Urs Büttner, Mario Gotterbarm und anderen herausgegebenen Sammelband „Diesseits des Virtuellen. Handschrift im 20. und 21. Jahrhundert“
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Ausgabe 10-2015


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