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Betreff Günter Grass: Was gesagt werden muss
Autor Thomas Anz
Datum 6.04.2012 9:32
Nachricht

Am 4. April erschien im Feuilleton der "Süddeutschen Zeitung" das Gedicht "Was gesagt werden muss" von Günter Grass:

Warum schweige ich, verschweige zu lange,
was offensichtlich ist und in Planspielen
geübt wurde, an deren Ende als Überlebende
wir allenfalls Fußnoten sind.

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
der das von einem Maulhelden unterjochte
und zum organisierten Jubel gelenkte
iranische Volk auslöschen könnte,
weil in dessen Machtbereich der Bau
einer Atombombe vermutet wird.

Doch warum untersage ich mir,
jenes andere Land beim Namen zu nennen,
in dem seit Jahren – wenn auch geheimgehalten –
ein wachsend nukleares Potential verfügbar
aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung
zugänglich ist?

Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,
dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,
empfinde ich als belastende Lüge
und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,
sobald er mißachtet wird;
das Verdikt „Antisemitismus“ ist geläufig.

Jetzt aber, weil aus meinem Land,
das von ureigenen Verbrechen,
die ohne Vergleich sind,
Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,
wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch
mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,
ein weiteres U-Boot nach Israel
geliefert werden soll, dessen Spezialität
darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe
dorthin lenken zu können, wo die Existenz
einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,
doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,
sage ich, was gesagt werden muß.

Warum aber schwieg ich bislang?
Weil ich meinte, meine Herkunft,
die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,
verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit
dem Land Israel, dem ich verbunden bin
und bleiben will, zuzumuten.

Warum sage ich jetzt erst,
gealtert und mit letzter Tinte:
Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden?
Weil gesagt werden muß,
was schon morgen zu spät sein könnte;
auch weil wir – als Deutsche belastet genug –
Zulieferer eines Verbrechens werden könnten,
das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld
durch keine der üblichen Ausreden
zu tilgen wäre.

Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,
weil ich der Heuchelei des Westens
überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen,
es mögen sich viele vom Schweigen befreien,
den Verursacher der erkennbaren Gefahr
zum Verzicht auf Gewalt auffordern und
gleichfalls darauf bestehen,
daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle
des israelischen atomaren Potentials
und der iranischen Atomanlagen
durch eine internationale Instanz
von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.

Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern,
mehr noch, allen Menschen, die in dieser
vom Wahn okkupierten Region
dicht bei dicht verfeindet leben
und letztlich auch uns zu helfen.

 

Weitere Dokumente:

Günter Grass liest das Gedicht (ARD Mediathek).

Günter Grass nimmt Stellung zur Kritik an seinem Gedicht (ARD Mediathek).

Seit Jahrzehnten hat kein Gedicht so viel und derart kritische Resonanz gefunden wie dieses. Beiträge zur Debatte über das Gedicht sind in unserem Kulturjournal willkommen!

Antworten

Betreff Re: Günter Grass: Was gesagt werden muss - Beiträge zur Debatte
Autor Thomas Anz
Datum 6.04.2012 11:13
Nachricht

- Artikel in Spiegel online

- Henryk M. Broder in "Die Welt" (4.4.12)

- Frank  Schirrmacher in der F.A.Z. (4.4.12)

- Uwe Vorkötter in der Frankfurter Rundschau (4.4.12)

- Josef Joffe in der ZEIT (4.4.12)

- Micha Brumlik in der taz (4.4.12)

- Thomas Steinfeld in der SZ (5.4.12)

- Mathias Döpfner in BILD (5.4.12)

- Jakob Augstein in Spiegel online (6.4.12)

- Heribert Prantl über sein Gespräch mit Günter Grass in der SZ (7.4.12)

- Thomas Steinfeld noch einmal in der SZ (7.4.12)

- Tom Segew in der FR (7.4.12)

- Reich-Ranicki in FAZ.net (8.4.12)

- ARD über Einreiseverbot für Grass nach Israel (8.4.12)

- Louis Begley in F.A.Z. (10.4.12)

- Gespräch mit Alfred Grosser in der SZ (10.4.12)

- Grass zum Verbot der Einreise nach Isreal in der SZ (11.4.2012)

- Durs Grünbein in der FAZ (11.4.12)

- Jens Jessen in der ZEIT (12.4.12)

- Martin Halter über die Gedichtform in der Badischen Zeitung (13.4.12)

- Josef Joffe in der ZEIT (13.4.12)

- Fritz Stern im Gespräch mit Felicitas von Lovenberg in der F.A.Z. (13.4.12)

- Ingo Schulze antwortet Durs Grünbein in der FAZ (15.4.12)

- Heinrich Detering über die Form des Gedichts in Cicero online (16.4.12)

- Ein Blick der SZ auf die Reaktionen in der internationalen Presse

- Sammlung kritischer Reaktionen in der SZ (4.4.12)

- Sammlung weiterer Reaktionen in der SZ (8.4.12)

- SZ über Friedensbewegung, Ostermärsche und Günter  Grass (9.4.12)

 
Betreff Re: Günter Grass: Was gesagt werden muss - Kleine Verteidigung eines heftig attackierten Friedensgedichtes
Autor Thomas Anz
Datum 7.04.2012 11:07
Nachricht

Das wenige Tage vor den Osterfeiertagen erschienene Gedicht von Günter Grass hat zu vielen empörten Reaktionen provoziert, obwohl es ungemein vorsichtig ein Problem aufgreift, das viele andere längst ähnlich angesprochen haben. Wie kommt es, dass ein ganz offensichtlich in der pazifistischen Tradition der Friedensbewegung und der Ostermärsche stehendes, auf Völkerversöhnung und -verständigung zielendes Gedicht derart feindselige Reaktionen hervorruft? Und zwar genau jene, die es antizipiert und denen es vorbeugend entgegenarbeitet?

Jede Kritik an der Rüstungs- und militärischen Abschreckungspolitik der israelischen Regierung muss, ähnlich wie schon die Kritik an der Aufrüstungsspirale in alten Zeiten des Kalten Krieges, mit reflexartigen Reaktionen rechnen, die der fatalen Logik von Freund-Feind-Schemata folgen:

1. Die Gefährlichkeit des Iran werde ignoriert oder verharmlost.

Was das Gedicht von den Machthabern im Iran hält, demonstriert es daher gleich zu Beginn, mit den Worten: „von einem Maulhelden unterjochte und zum organisierten Jubel gelenkte iranische Volk“. Dass der Iran von einem diktatorischen Regime beherrscht  wird, daran lässt das Gedicht keinen Zweifel. Mehr muss es dazu nicht sagen, weil darüber in der westlichen Öffentlichkeit ständig gesprochen wird. Dennoch wird dem Gedicht unterstellt, dass es den Iran gegenüber Israel in Schutz nehme, den Unterschied zwischen einer Diktatur und der demokratischen Verfassung Israels ignoriere.

2. Die Kritik an der Politik der Regierung Israels sei durch antisemitische Einstellungen motiviert.

Das Gedicht artikuliert ausdrücklich die Befürchtung, dass die Kritik an der Politik Israels dem Antisemitismus-Verdacht ausgesetzt ist, und versichert dem Land Israel die persönliche Verbundenheit. Dem Autor wird dennoch wiederholt Antisemitismus unterstellt.

3. Deutsche hätten aufgrund der mörderischen Vergangenheit ihres Landes kein Recht, einem anderen Land und vor allem nicht Israel eine friedensgefährdende und dabei die Vernichtung eines ganzen Volkes riskierende Politik vorzuwerfen. Damit würden sie die eigenen Verbrechen relativieren oder von ihnen ablenken.

Das Gedicht positioniert sich ausdrücklich, mit Anspielung auf den Historiker-Streit über die Einzigartigkeit des nationalsozialistischen Völkermordes an den Juden, auf der Seite derer, die sich gegen entlastende Vergleiche mit Verbrechen anderer wenden. Es spricht von  „meinem Land“ und seinen „ureigenen Verbrechen, / die ohne Vergleich sind“, und von „meine[r] Herkunft, / die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist“. Dem Autor wird dennoch unterstellt, den nationalsozialistischen Judenmord mit der drohenden „Auslöschung“ des iranischen Volkes auf eine Stufe zu stellen. Er liefere ein Beispiel für „Schuldentlastung [der Deutschen und seiner eigenen] mit dem Versuch der Schuldübertragung auf die einstigen Opfer“. (FR)

Das Gedicht ist jedoch vor allem eine Kritik an Deutschland, an dem drittgrößten Rüstungsexporteur der Welt. Es reagiert auf wenige Tage zuvor erschienene Meldungen, dass Deutschland ein sechstes U-Boot nach Israel liefern wird, das mit atomwaffenfähigen Mittelstreckenraketen ausgerüstet werden kann.Ein Drittel der Kosten, 135 Millionen Euro, übernimmt der deutsche Staat.

Dass die deutschen Waffenlieferungen an Israel wie alle Waffenlieferungen ein Geschäft sind, dieses aber im Fall Israels mit besonders gutem Gewissen als Akt der "Wiedergutmachung" deklariert wird, ist eine der Botschaften dieses Gedichts. Die zentrale aber steht an seinem Ende, ein konstruktiver Vorschlag und eine Hoffnung auf friedliche Konfliktlösungen. Was ist daran so anstößig?

Literaturkritische Aspekte

Nicht gerechnet hat Günter Grass mit einer Kritik an der Form seiner politischen Intervention, an der literarischen Qualität seines Gedichts. Bezweifelt wird sogar, dass es überhaupt ein Gedicht sei. Darüber muss man nicht weiter diskutieren. Ob es ein gutes Gedicht ist, ob das Engagement des Intellektuellen mit ihm die angemessene Form gefunden hat, darüber lässt sich allerdings streiten. Die literaturkritischen Ansätze der Auseinandersetzung mit dem Text blieben bisher jedoch hilflos. Nicht einmal die Frage nach möglichen Unterschieden zwischen dem Ich in dem Gedicht und der Person des Autors Günter Grass wurde gestellt. Das lässt sich hoffentlich bald nachholen.

Und eine Nachfrage zum Titel des Gedichts

Marcel Reich-Ranicki, der sich zu dem Gedicht nicht äußern will  [und dann in der F.A.S. doch geäußert hat; später hinzugefügt], hatte 1995 im "Spiegel" seinen Verriss des Grass-Romans "Ein weites Feld" unter der Überschrift "... es muß gesagt werden" veröffentlicht. Das war einer Bemerkung  Fontanes entnommen, die gleich im ersten Abschnitt des Artikels zitiert wird: "Mein lieber Günter Grass, es gehöre 'zu den schwierigsten und peinlichsten Aufgaben des Metiers' - meinte Fontane -, 'oft auch Berühmtheiten, ja, was schlimmer ist, auch solchen, die einem selber als Größen und Berühmtheiten gelten, unwillkommene Sachen sagen zu müssen'. Aber - fuhr er fort - 'schlecht ist schlecht, und es muß gesagt werden. Hinterher können dann andere mit den Erklärungen und Milderungen kommen'." Ob Grass sich zu seinem Titel (an dem ebenfalls Kritik geübt wurde) durch Fontane hat inspirieren lassen? Oder durch Reich-Ranicki? Literarische Techniken der Anspielung sind dem Autor jedenfalls keineswegs fremd.

 
Betreff Re: Günter Grass: Was gesagt werden muss
Autor Esther Dischereit
Datum 10.04.2012 12:41
Nachricht

Ich wüßte nicht, dass es irgendwo zu vertreten wäre, Präventivschläge auszuführen, die leider Teil der israelischen Militärgeschichte sind. Es wäre auch schön, wenn Israel dem Atomwaffensperrvertrag beitreten und Mr. Vanunu freilassen würde. Außerdem ist es eine Tatsache, dass die israelischen Regierungen seit Jahrzehnten versuchen, die Palästinenser in andere Länder abzuschieben oder ihrer Lebensgrundlagen zu berauben. Der Fortgang des Siedlungsbaus ist vollständig illegal und widerspricht dem Osloer Abkommen. Die Lieferung von Waffen in Kriegs- oder Krisengebiete darf und soll hinterfragt werden. Ich bin nicht dafür. Herr Grass scheint mir alles mit allem zu vermischen. Auch scheint es fraglich zu sein, wer hier welchen Kriegstreibern den Rang abläuft. Die Dämonisierung der israelischen Regierung als d i e Gefährderin des Weltfriedens ist eine Merkwürdigkeit. Sozusagen als sei das Frieden, jetzt . Israel wird bei Herrn Grass als Verursacherin der Bedrohung bezeichnet. Das scheint mir eine Simplifizierung zu sein. Da es sich bei dem iranischen Regime nun nicht um eine durch Friedensliebe ausgezeichnete Herrschaftsclique handelt, die Auslöschungsdrohungen ausstößt, kann man wohl nicht allen Ernstes von Frieden sprechen. Seit Jahren herrscht in der Region der Status Quo. Oder Krieg. Verzicht auf Gewalt und Etablierung einer internationalen Kontrolle - daran ist nichts falsch, und wäre für Jerusalem als exterritoriales Gebilde sicher sinnvoll, ebenso wie die Kontrolle aller Atomanlagen. Vor einem Krieg gegen den Iran zu warnen, ist vernünftig. Wir haben noch immer die Lügen präsent, mit denen Großbritannien dazu gebracht wurde, sich am Irak-Krieg zu beteiligen. Esther Dischereit
 
Betreff Re: Günter Grass: Was gesagt werden muss
Autor Fritz Reutemann
Datum 24.04.2012 19:48
Nachricht

Es ist zweifellos richtig, dass Israel ein gewachsenes Potential an Atomwaffen zur Verfügung hat, das einer internationalen Kontrolle bisher nicht zugänglich war. Im Iran vermutet man, dass an einer Atombombe gebaut wird. Beide Staaten rasseln in regelmäßigen Abständen gern mal mit den Säbeln, was der gesamten Gegend des Nahen Ostens eher abträglich ist. Dass Günter Grass diese Umstände aufgreift und in einem lyrischen Prosagedicht mit seiner ihm eigenen Wortgewandtheit verarbeitet, darf ihm nicht als Antisemitismus angekreidet werden. Hinzu kommt noch, dass die deutsche Regierung unter Angela Merkel ein weiteres U-Boot an Israel ausliefern wird, in eine politisch äußerst instabile Region, wie wir alle wissen. Dieses U-Boot, „dessen Spezialität darin besteht, alles vernichtende Sprengköpfe dorthin lenken zu können, wo die Existenz einer einzigen Atombombe unbewiesen ist“, wie Günter Grass in seinem Gedicht schreibt. Es ist eine Tatsache, an der man nicht vorbei diskutieren sollte, Vergessen sollte man auch nicht die 270 Leoparden, die mittels der deutschen Regierung an Saudi Arabien, in ein Land, in dem die Scharia brutal praktiziert wird, verdealt werden sollen. Für die deutschen Rüstungskonzerne - ein Milliardengeschäft. Die Motoren dieser Panzer kommen übrigens von der MTU in Friedrichshafen am Bodensee. Um auf die beiden Kontrahenten Israel und Iran zurückzukommen ist eines klar, dass der Fascho-Islamist Achmadinedschad die Israelis am liebsten ins Mittelmeer jagen würde und er dies auch so mehrmals gesagt hat. Solche Äußerungen sind für mich klar antisemitisch und haben absolut nichts in einer politischen Auseinandersetzung zu suchen. Andererseits hat sich Netanjahu mit seinen Drohungen gegenüber dem Iran auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert und seine aggressive Siedlungspolitik im Westjordanland ist völkerrechtlich mehr als fragwürdig. Dass Günter Grass zu diesen Tatsachen nicht schweigen will, ist mutig und hat nichts mit einem, wie auch immer gearteten „gebildeten Antisemitismus“ zu schaffen. Dass diese Region „vom Wahn okkupiert“ ist, zeigt der menschenverachtende Völkermord am eigenen Volk des Brutalstmachthabers Assad in Syrien. Es ist natürlich immer eine etwas kitzlige Angelegenheit – sich, wie auch immer, gegen eine rechtskonservative Regierung Israels zu stellen für einen deutschen Literaturnobelpreisträger. Der Titel des Gedichtes, „WAS GESAGT WERDEN MUSS“; hat vielleicht einen etwas apodiktischen Tonfall, macht aber aufmerksam, was der Diskussion auf keinen Fall schadet, die aber nicht mit Argumenten des Antisemitismus geführt werden sollten. Ich kann jedenfalls in diesem Gedicht nichts Antisemitisches entdecken, das „mit letzter Tinte“ geschrieben ist. Seine Befürchtungen, dass die Atommacht Israel sowie der Iran „den ohnehin brüchigen Weltfrieden“ gefährden sind durchaus real. Dass die deutsche Merkelregierung durch die U-Boot-Lieferung das Gefährdungspo-tential in dieser Region erheblich erhöhen, ist ebenso Tatsache, wie auch verwerflich.

© Fritz Reutemann, Poet aus Lindau, 2. Sprecher des Verbandes Deutscher Schriftsteller (VS) der Region Schwaben in Bayern

 
Betreff Re: Günter Grass: Was gesagt werden muss - Weitere Beiträge dazu in literaturkritik.de
Autor Thomas Anz
Datum 2.05.2012 10:34
Nachricht

Jan Süselbeck: Was geantwortet werden muss. Wie Günter Grass sein Gedicht „Was gesagt werden muss“ bereits 1990 in seiner Frankfurter Poetikvorlesung ankündigte – mit einem Exkurs zu seiner Novelle „Im Krebsgang“ (2002) (in: literaturkritik.de 5/2012).

Kai Köhler: Die Moral, das Ich, die Politik und das Geistlose. Grundsätzliches zum Verhältnis von Literatur und Politik anlässlich von Günter Grass’ Gedicht „Was gesagt werden muss“ (in: literaturkritik.de 5/2012).

Dieter Lamping: Ein Gedicht als Skandal. „Was gesagt werden muss“ von Günter Grass – und anderen (in: literaturkritik.de 5/2012).

Walter Hinderer: Politische Lyrik. Eine heikle Angelegenheit (in: literaturkritik.de 5/2012).