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Autoren : Dostojewski, Fjodor

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Fjodor Michailowitsch Dostojewski, geb. am 11. November 1821 in Moskau, gest. am 9. Februar 1881 in Sankt Petersburg, gilt als einer der bedeutendsten russischen Schriftsteller. Seine schriftstellerische Laufbahn begann 1844. Die Hauptwerke (darunter Schuld und Sühne, Der Idiot, Die Dämonen und Die Brüder Karamasow) entstanden jedoch erst in den 1860er und 1870er Jahren.
In der zweiten Hälfte der 1840er Jahre stand Dostojewski dem Frühsozialismus nahe und nahm an Treffen revolutionärer Zirkel teil. Dies führte 1849 zu seiner Festnahme, Verurteilung zunächst zum Tode und dann – nach Umwandlung der Strafe – zu Haft und anschließendem Militärdienst in Sibirien. Nach der Entlassung 1859 begann er zunächst mit kleineren Arbeiten und dann mit den Aufzeichnungen aus einem Totenhaus seine Reputation als Schriftsteller wiederherzustellen. Mit seinem Bruder Michail gründete er zwei Zeitschriften (Wremja und Epocha), die ihm jedoch Verfolgung und finanziellen Ruin einbrachten.
Dostojewski litt an Epilepsie und war einige Jahre der Spielsucht verfallen. In den letzten zehn Jahren seines Lebens lebte er in finanziell geordneten Verhältnissen und genoss Anerkennung im ganzen Land. Am 7. Februar 1881 erlitt er Lungenblutungen, an deren Folgen er zwei Tage später starb.

Angaben nach Wikipedia, November 2016

Artikel über Dostojewski in literaturkritik.de:

Vom genialen Original zur kongenialen Übersetzung.
Alexander Nitzbergs „unfrisierte“ Übersetzung von Dostojewskis Roman „Der Spieler“
Von Natalia Blum-Barth
Ausgabe 06-2017

Leben oder erzählen.
Fjodor Dostojewskis „Untergrundmensch“ erfährt in einer neuen Übersetzung die Deformation durch den reaktionären Zeitgeist
Von Jörg Auberg
Ausgabe 12-2016

Kurz und manchmal komisch.
In der „Manesse Bibliothek der Weltliteratur“ ist eine Auswahl aus Dostojewskis Erzählungen erschienen
Von Christof Rudek
Ausgabe 09-2015

Die Irrungen des Arkadij Dolgorukij.
Dostojewskijs Roman "Ein grüner Junge" in einer Neuübersetzung von Swetlana Geier
Von Heiko Seibt
Ausgabe 04-2007




Aktualisiert am 2016-12-02 13:08:11
 
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