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Autoren : Irwanez, Oleksandr

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Oleksandr Irwanez wurde 1961 in Lemberg (Lwiw) geboren. Nach dem Schulabschluss mit dem Abitur studierte er zunächst an der Pädagogischen Hochschule im westukrainischen Dubno und dann bis 1989 am Maxim-Gorki-Literaturinstitut in Moskau. Literarisch debütierte er 1987 mit der Gedichtsammlung "Wohnyschtsche na doschtschi" ("Lagerfeuer im Regen"). Legendär sind die Lemberger Auftritte der von ihm gemeinsam mit Jurij Andruchowytsch und Wiktor Neborak im April 1985 gegründeten literarischen Vereinigung "Bu-Ba-Bu". Das Kürzel steht für "Burleske, Balahan (resp. Jahrmarktskunst) und Buffonade". Das Trio war angetreten im Zeichen der "ästhetischen Subversion" mit dem Ziel, die "Grenzen des Anstands in der Dichtung zu verschieben" (Jurij Andruchowytsch im Vorwort zu Irwanez' Roman Pralinen vom roten Stern, Innsbruck-Wien 2017), und trat bis 1992 regelmäßig auf. Zu den mehr als 20 Buchpublikationen von Irwanez in den letzten 30 Jahren zählen Gedicht- und Erzählungsbände, Theaterstücke und Romane. Außer seiner schriftstellerischen Arbeit tritt Oleksandr Irwanez als Dramaturg, Literaturkritiker und Übersetzer aus dem Russischen, Weißrussischen und Polnischen in Erscheinung. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Irwanez war Stipendiat der Akademie Schloss Solitude (1995) sowie weiterer Austauschprogramme in den USA, Kroatien, Litauen, Polen und Österreich. Der Autor lebt und arbeitet heute in Irpin in der Nähe von Kiew.

Angaben nach Haymon-Verlag Innsbruck-Wien und [url=http://www.meridiancz.com/en/oleksandr-irvanets/]Biografie von Oleksandr Irwanez bei Meridian Czernowitz
[/url], Januar 2018

D.J.

Artikel über Irwanez in literaturkritik.de:

Eine Mauer durch die Ukraine.
Oleksandr Irwanezʼ Anti-Utopie „Pralinen vom roten Stern“ ist auch 15 Jahre nach ihrem Erscheinen in der Ukraine noch von brennender Aktualität
Von Dietmar Jacobsen
Ausgabe 02-2018




Aktualisiert am 2018-01-08 21:34:23
 
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