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Autoren : Kunert, Günter

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Günter Kunert, geb. am 6.3.1929 in Berlin, ist ein deutscher Schriftsteller. 1948 erschienen erste Gedichte in der satirischen Zeitschrift "Ulenspiegel". Von Johannes R. Becher, dem damaligen Präsidenten des Kulturbundes, entdeckt und von Bertolt Brecht beeinflusst, galt Kunert als hoffnungsvollster Vertreter der jüngeren Autorengeneration der DDR. 1962 erhielt Kunert den Heinrich-Mann-Preis der Ostberliner Akademie der Künste. 1973 erhielt er den Johannes-R.-Becher-Preis. Nach der Unterzeichnung der Protestpetition gegen die Biermann-Ausbürgerung verschärfte sich die offizielle Kritik an Kunert. Am 22.10.1979 verließ er die DDR mit einem mehrjährigen Visum. Er lebt seit vielen Jahren in Itzehoe und publiziert Gedichtbände, Erzählungen, Essays und Tagebuchnotate.

Angaben nach Kindlers Literatur Lexikon, Mai 2018

M.B.

Artikel über Kunert in literaturkritik.de:

Lichtblicke ins Schattenreich.
Günter Kunerts alterslose Alterslyrik
Von Michael Braun
Ausgabe 06-2018

Von Odysseus bis Honecker.
Der Band „Vertrackte Affären“ enthält Altes und Neues, Verstreutes und bisher schwer Zugängliches des großen Erzählers Günter Kunert
Von Dietmar Jacobsen
Ausgabe 06-2016

Kassiber kurzfristig Verschworener.
In seinen jüngsten Gedichten erweist Günter Kunert einmal mehr seine Meisterschaft als Mittler genauester Beobachtung und großer Sprachkunst
Von Volker Strebel
Ausgabe 04-2015

Intra muros.
Günter Kunerts melancholisch-ironische Notizen aus dem postkatastrophischen Zeitalter sind weder Tagebuch noch Essay
Von Michael Braun
Ausgabe 05-2013

Der lyrische Melker.
Neue Essays zum 75. Geburtstag des Schriftstellers Günter Kunert
Von Peter Mohr
Ausgabe 03-2004




Aktualisiert am 2018-05-03 12:58:35
 
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