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Autoren : Pasolini, Pier Paolo

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Pier Paolo Pasolini, geb. am 5. März 1922 in Bologna, gest. (ermordet) am 2. November 1975 in Ostia, war ein italienischer Schriftsteller, Publizist und Filmregisseur. Als Sohn eines Berufsoffiziers und einer friaulischen Volksschullehrerin geboren, schloss er sich nach dem Zweiten Weltkrieg der Kommunistischen Partei Italiens an, wurde jedoch nach zwei Jahren ausgeschlossen, weil er sich öffentlich zu seiner Homosexualität bekannte. 1955 erschien sein erster Roman („Ragazzi di Vita", dt. „Jungen des Lebens“). Sechs Jahre später kam sein erster Film ins Kino („Accattone“, dt. „Wer nie sein Brot mit Tränen aß“). Mit seinem polarisierenden Werk kommentierte Pasolini auf kritische Weise den radikalen Wandel der italienischen Gesellschaft in den ersten drei Nachkriegsjahrzehnten und thematisierte dabei den Verfall der gesellschaftlichen Strukturen.

M.O. (Oktober 2014)

Artikel über Pasolini in literaturkritik.de:

Beobachtungen in den Vororten der Stadt am Tiber.
Pasolinis frühe römische Geschichten
Von Manfred Orlick
Ausgabe 11-2014




Aktualisiert am 2014-10-30 08:22:56
 
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