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Autoren : Ramuz, Charles-Ferdinand

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Charles-Ferdinand Ramuz wurde am 24. September 1878 in Lausanne geboren und starb am 23. Mai 1947 in Pully. Sein Vater war ein Kolonialwaren- und Weinhändler. Nach dem Abschluss des Gymnasiums war Ramuz zunächst an der Philosophischen Fakultät von Lausanne eingeschrieben. Ein Aufenthalt in Karlsruhe trug zu seinem Entschluss, Dichter zu werden, bei. Im Jahre 1900 reiste Ramuz nach Paris, setzte dort seine Studien fort, beabsichtigte, eine Dissertation über den Dichter Maurice de Guérin zu verfassen, entschloss sich dann aber endgültig dazu, selbst Schriftsteller zu werden. In Paris lernte er seine spätere Ehefrau und Mutter seiner Tochter, die Malerin Cécile Cellier, kennen. 1914 zog Ramuz mit seiner Familie zurück nach Lausanne.
Das Theaterstück Histoire du soldat wurde von Igor Strawinsky vertont, einige Romane, z.B. Derborence, wurden verfilmt.
Ab 1926 veröffentlichte der Pariser Verlag Grasset Ramuz‘ Werke. Für seine vielfältigen literarischen Produktionen erhielt Ramuz unter anderem den Großen Preis der Schweizer Schillerstiftung (1936). Heute gilt der Autor als wichtigster Vertreter der Schweizer Literatur in französischer Sprache.

Angaben nach Limmatverlag, wikipedia und Fondation Ramuz, Oktober 2019

A.A-S.

Artikel über Ramuz in literaturkritik.de:

Wenn Liebe einseitig bleibt.
Davon erzählt Charles Ferdinand Ramuz einzigartig einfach und großartig bildlich in „Aline“
Von Anne Amend-Söchting
Ausgabe 12-2019




Aktualisiert am 2019-10-07 13:31:07
 
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