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Autoren : Salten, Felix

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Felix Salten, geb. am 06.09.1869, gest. am 08.10.1945 in Zürich, war ein österreichisch- ungarischer Schriftsteller und wurde durch seine Tiergeschichte „Bambi. Eine Lebensgeschichte aus dem Walde“ aus dem Jahr 1923 bekannt. Unter dem Pseudonym Felix Salten verfasste er erste Kurzgeschichten. Er schrieb zunächst für die „Österreichische Kunst-Chronik“, wurde 1886 Mitarbeiter des Unterhaltungsblatts „An der schönen blauen Donau“, 1890 Mitglied des Literaturvereins Freie Bühne, war 1890 bis 1892 Redakteur der Zeitung „Allgemeine Kunst-Chronik“, 1893 bis 1898 Burgtheaterreferent und ab 1896 Feuilletonist der „Wiener Allgemeinen Zeitung“ sowie Burgtheaterreferent von „Die Zeit“ (Wien). Ab der Jahrhundertwende schrieb er für fast alle wichtigen deutschsprachigen Zeitschriften und Zeitungen Feuilletons über bildende Kunst, Politik, Theateraufführungen und anderes mehr. 1906 wurde er Verantwortlicher Redakteur der „Berliner Morgenpost“ Auf dem Kongress des Internationalen P.E.N.-Clubs in Ragusa am 21. Mai 1933 unterstützte er die Strömungen, die sich gegen eine Verurteilung des deutschen Regimes wegen der Verfolgung oppositioneller Autoren und der Bücherverbrennungen aussprachen. Dies trug ihm heftige Kritik ein, und er zog sich immer mehr aus dem öffentlichen Leben zurück. 1935 wurden seine Bücher in Deutschland verboten.

Angaben nach Unionsverlag, August 2014

Artikel über Salten in literaturkritik.de:

Von sprechenden Rehen und liebenswerten Dirnen.
Wie der Bestsellerautor Felix Salten vergessen werden konnte. Eine Hommage und Spurensuche zum 145. Geburtstag des unbequemen Österreichers
Von André Schwarz
Ausgabe 08-2014




Aktualisiert am 2014-08-07 10:32:26
 
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