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Autoren : Zhang, Wei

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Wei Zhang wurde während der Kulturrevolution in Chongqing/China geboren. Als Enkelin eines in einem kommunistischen Umerziehungslager gestorbenen sogenannten "Volksfeinds" musste sie schon früh unter der Stigmatisierung ihrer Familie leiden. Dieses Schicksal, das sie mit Millionen von Chinesen zu teilen hatte, sowie ihre Begeisterung für die europäische Kultur führten dazu, dass sie ihre Heimat Ende der 80er-Jahre in Richtung Europa verließ. Seit 1990 lebt sie in der Schweiz, arbeitete zunächst für die Vereinten Nationen in Genf, später dann als Übersetzerin, Publizistin und Sprachlehrerin. Ihr erstes Buch mit dem Titel "Zwischen den Stühlen. Geschichten von Chinesinnen und Chinesen in der Schweiz" (Verlag NZZ Libro) erschien im Jahr 2007. Ihm folgte 2018 Zhangs Debütroman "Eine Mango für Mao" (Salis Verlag AG), in dem sie ihre eigene Kindheit während der Zeit der Kulturrevolution aufarbeitete. Wei Zhang lebt heute in Zürich, schreibt für das Feuilleton der NZZ, gibt Kurse zu interkulturellen Themen und arbeitet als Hochschuldozentin. Sie ist mit einem Sinologen verheiratet und hat zwei Kinder.

Angaben nach Salis Verlag AG und NZZ, April 2018

D.J.

Artikel über Zhang in literaturkritik.de:

Haustierhaltung fällt unter Hochverrat.
Wei Zhangs Roman „Eine Mango für Mao“ schaut mit den Augen eines Kindes auf den chinesischen Alltag während der sogenannten Kulturrevolution
Von Dietmar Jacobsen
Ausgabe 05-2018





Aktualisiert am 2018-04-20 12:23:43
 
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