Suche  

Online-Lexikon Literaturwissenschaft

Begriffe - Autoren - Werke


Das Lexikon zur Literaturwissenschaft ist auf der Basis einer an der Universität München und an der Universität Marburg vorgenommen Aufstellung literaturwissenschaftlicher Grundbegriffe entstanden, wird fortlaufend erweitert und mit Einträgen zu Autoren und Werken ergänzt. Zum Stellenwert der Begriffe im Gesamtzusammenhang der Literaturwissenschaft gibt das dreibändige Handbuch Literaturwissenschaft (in diesem Lexikon bei Verweisen darauf mit "Handbuch Literaturwissenschaft" + Bandangabe abgekürzt) umfassende Auskunft.
Das Lexikon ist in einigen Bestandteilen nur Online-Abonnenten von literaturkritik.de zugänglich. Die Kommentierung der Beiträge ist allen Benutzern möglich. Die Mitarbeit ausgewiesener Kennerinnen und Kenner an der Verbesserung bestehender und der Erstellung neuer Lexikonbeiträge oder der redaktionellen Betreuung ganzer Themenbereiche ist willkommen.
Oliver Pfohlmanns Lexikon zur Literaturkritik wird von dem Autor alleine erstellt. Kommentare zu den Einträgen sind jedoch möglich und willkommen.

Lexikon Literaturwissenschaft : Dramenanalyse

Unterkategorie
 
ALL | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
vorherige Seite    1-2-3-4
Peripetie

(griech.: Umkehrung, Wendung) Dramatisches Handlungselement, das eine zuvor angebahnte Entwicklung auf ein gutes bzw. auf ein schlimmes Ende hin zunichte macht. In der streng gebauten fünfaktigen Tragödie findet sich die Peripetie am Schluß des 3. oder am Anfang des 4. Aktes....

weiterlesen | 0 kommentare
 
Prolog
(griech.: Vorrede) Fiktionsexterne oder zumindest deutlich vom fiktionalen Geschehen der Haupthandlung abgesetzte Einleitung in ein Drama....
weiterlesen | 0 kommentare
 
Protagonist

aus griech. "erster (protos) Kämpfer (agonist)"; Hauptfigur eines Dramas (oder auch eines Erzähltextes); der Begriff meinte ursprünglich den ersten auf der Theaterbühne auftretenden Schauspieler, im Gegensatz zum "Deuteragonist" und "Tritagonist", dem zweiten und dritten (im …

weiterlesen | 0 kommentare
 
Ständeklausel

Literaturhistorisch mindestens bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts geltende Dramenkonvention, die tragische Handlungen (wegen der für erforderlich gehaltenen Fallhöhe) nur sozial hochstehenden, komischlasterhafte Handlungen dagegen nur sozial tiefer stehenden Bühnenpersonen z …

weiterlesen | 0 kommentare
 
Stichomythie
(griech.: Zeilenrede) Sprecherwechsel von Vers zu Vers oder von Halbvers zu Halbvers (Hemistichomythie) als Mittel der dramatischen Steigerung und als Kennzeichen "natürlicher Rede" im 18. Jahrhundert anstelle der langen Monologe des Barock....
weiterlesen | 0 kommentare
 
Szene
Mittlere Gliedrungseinheit im Drama, die mehrer Auftritte zusammenfaßt, deren Ende durch den Abgang aller Figuren und/oder die Unterprechung der raumzeitlichen Kontinuität markiert wird....
weiterlesen | 0 kommentare
 
Teichoskopie

griech. Mauerschau; ein dramentechnisches Darstellungsmittel, das dazu dient, auf der Bühne schwer darstellbare Ereignisse wie zum Beispiel ein Wagenrennen oder eine große Schlacht in das Bühnengeschehen einzubeziehen. Dies geschieht mittels eines Beobachters, der auf einer er …

weiterlesen | 0 kommentare
 
Tragödie

Drama mit vorwiegend ernstem Inhalt und unglücklichem Ausgang (meist Tod des Protagonisten bzw. tragischen Helden). Nach der richtungsweisenden "Poetik" von Aristoteles (335 v. Chr.) ist sie die Nachahmung (mimesis) einer Handlung (praxis), die einem bestimmmten Muster folgt: De …

weiterlesen | 0 kommentare
 
Vertrautenrede
Gespräch zwischen Protagonist und einer ihm fest zugeordneten, sein Vertrauen genießenden Bühnenperson; wichtig für die Informationsvergabe....
weiterlesen | 0 kommentare
 
vorherige Seite    1-2-3-4