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Autoren : Süselbeck, Jan

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Jan Süselbeck, geb. 1972 in Viersen, aufgewachsen in einem evangelischen Pfarrhaus im Saarland und am Niederrhein. Abitur an der Deutschen Schule Barcelona. Studium der Neueren Deutschen Literatur, Neueren Geschichte sowie Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft an der Freien Universität Berlin (FU).

Magisterarbeit bei Prof. Dr. Horst Denkler über Arno Schmidts kritische Auseinandersetzung mit Gustav Frenssen (in leicht überarbeiteter Form erschienen 2001 im Aisthesis Verlag, Bielefeld). Stipendiat der Arno Schmidt Stiftung, Bargfeld. Promotion 2004 bei Prof. Dr. Peter Sprengel, FU Berlin, mit der Studie "'Expeditionen in Urwälder des Alleinseins'. Eine vergleichende Untersuchung der Werke Arno Schmidts und Thomas Bernhards" (publiziert 2006 unter dem Titel "Das Gelächter der Atheisten. Zeitkritik bei Arno Schmidt und Thomas Bernhard" im Stroemfeld Verlag, Frankfurt am Main).

Ab 2005 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Philipps-Universität Marburg und ab 2012 zusätzlich an der Universität Siegen. Redaktionsleiter der Zeitschrift literaturkritik.de.

Wintersemester 2011/2012: Habilitation im Fachbereich Germanistik und Kunstwissenschaften der Philipps-Universität Marburg, venia legendi im Fachgebiet Neuere deutsche Literatur.

Sommersemester 2012: Gastdozent des Graduiertenkollegs "Generationengeschichte. Generationelle Dynamik und historischer Wandel im 19. und 20. Jahrhundert".

Das Habilitationscolloquium im Fachbereichsrat Germanistik und Kunstwissenschaften der Philipps-Universität Marburg fand am 8. Februar 2012 statt und hatte das Thema: "Literarischer Antisemitismus im 19. Jahrhundert. Reflexionen zur literaturwissenschaftlichen Methodologie im Blick auf die Kontroversen um Gustav Freytags 'Soll und Haben' (1855) und Wilhelm Raabes Roman 'Der Hungerpastor' (1864)".

Die Antrittsvorlesung an der Philipps-Universität Marburg fand am 11. Juli 2012 statt und trug den Titel: "Zwischen Intertextualität und Plagiarismus. Literarische Antworten auf Fragen der Originalität seit 1990".

Publikation der Habilitationsschrift: Im Angesicht der Grausamkeit. Emotionale Effekte literarischer und audiovisueller Kriegsdarstellungen vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Göttingen: Wallstein Verlag 2013.

Wintersemester 2013/2014: Vertretung der Universitätsprofessur für Neuere deutsche Philologie, Medien- und Kulturwissenschaft an der Universität Siegen.

Seit September 2015: DAAD Associate Professor of German Studies an der University of Calgary, Alberta, Kanada.

Artikel über Süselbeck in literaturkritik.de:

Unsere Mütter, unsere Väter revisited – der von Jan Süselbeck herausgegebene Band „Familiengefühle“ bietet Beiträge zu einem viel diskutierten Thema
Ausgabe 03-2014

Im Angesicht der Grausamkeit – Jan Süselbecks Studie über Kriegsdarstellungen und ihre emotionalen Effekte
Ausgabe 07-2013

Von Ernst Moritz Arndt bis Quentin Tarantino – Søren Fauth, Kasper Green Krejberg und Jan Süselbeck haben einen emotionswissenschaftlichen Band zu Repräsentationen des Krieges herausgegeben
Ausgabe 09-2012

Konkurrenzen, Konflikte, Kontinuitäten – Andrea Geier und Jan Süselbeck haben einen Sammelband zu „Generationenfragen in der Literatur seit 1990“ herausgegeben
Ausgabe 10-2009

Zwei misanthropische Schimpfköpfe - Jan Süselbecks vergleichende Studie über Arno Schmidt und Thomas Bernhard
Ausgabe 04-2006




Aktualisiert am 2015-12-10 21:53:33
 
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