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Online-Lexikon Literaturwissenschaft

Begriffe - Autoren - Werke


Das Lexikon zur Literaturwissenschaft ist auf der Basis einer an der Universität München und an der Universität Marburg vorgenommen Aufstellung literaturwissenschaftlicher Grundbegriffe entstanden, wird fortlaufend erweitert und mit Einträgen zu Autoren und Werken ergänzt. Zum Stellenwert der Begriffe im Gesamtzusammenhang der Literaturwissenschaft gibt das dreibändige Handbuch Literaturwissenschaft (in diesem Lexikon bei Verweisen darauf mit "Handbuch Literaturwissenschaft" + Bandangabe abgekürzt) umfassende Auskunft.
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Lexikon Literaturwissenschaft : Lyrikanalyse

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Ballade
In Deutschland auch "Erzähllied" genannt, lyrische Gattung, die epische, dramatische und lyrische Gattungsmerkmale in sich vereint....
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Chevy-Chase-Strophe

Strophenmaß der Volkslieddichtung und der volksliedhaften Lyrik. Ihren Namen verdankt sie der englischen Volksballade (einer Ballade aus dem 16. Jahrhundert, in der es um eine Jagd, engl. Chase, in den Cheviotbergen geht). Die Chevy-Chase-Strophe umfasst vier Verse mit männlich …

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Dinggedicht

Typus eines Gedichts, bei dem das lyrische Ich zurücktritt zugunsten einer distanzierten und objektivierenden Annäherung an einen Gegenstand. Als Prototypen des Dinggedichts gelten u.a. Eduard Mörikes "Auf eine Lampe", Conrad Ferdinand Meyers "Der römische Brunnen" oder Raine …

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Distichon

Aus Hexameter und Pentameter zusammengesetzter Zweizeiler.
Ein prominantes Beispiel gab Schiller in den "Xenien" mit folgendem Merkvers zum Distichon:

Ím Hexámeter stéigt des Spríngquells flúessige Säule.
Ím Pentámeter dráuf fáellt sie melódisch heráb.

Distichen wurden häuf …

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Elegie
Lyrische Gattung in 'elegischen Distichen' ( Distichon), thematisch meist mit Klagemotiven verbunden....
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Erlebniskonvention

Zum ersten Mal vom jungen Goethe praktiziertes Konzept der Lyrik, bei dem privates Erleben und Empfinden zum Ausdruck kommen soll. Im Unterschied zur älteren Gesellschaftslyrik oder zur modernen absoluten Poesie steht das individuelle Fühlen und Denken im Mittelpunkt auch der L …

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Gelegenheitsgedicht

Lyrik, die meist aus geselligen Anlässen (u.a. Geburtstage, Hochzeiten, Todesfälle)geschrieben, vorgetragen, rezipiert und oft nicht veröffentlicht wird. Sie war vielfach Auftragsdichtung und hatte als solche nicht individuelles, sondern eher konventionalisiertes Erleben und E …

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Hymne
Lob- und Preisgesang in Versform, hoher, feierlicher Stillage und meist mit religiösen Inhalten. Seit dem 18. Jahrhundert wurden Hymnen meist in freien Rhythmen verfasst. Die Hymne steht der Ode nahe. (red)...
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Kunstvolkslied
Artifizielle Nachbildung der scheinbar einfachen, vorgeblich autorlosen, meist in Strophenformen abgefassten Volkslieder durch Autoren der Kunstliteratur....
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Lyrik

Texte in Versform und in monologischer Einzelrede (vgl. Dieter Lamping in Handbuch Literaturwissenschaft, Bd. 2, S. 139ff., und Rüdiger Zymner: Texttypen und Schreibweisen, in: Handbuch Literaturwissenschaft, Bd. 1, S. 67f.; siehe auch Gedicht).
Lamping unterscheidet f …

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