Sich neu erfinden

Michel Serres‘ Liebeserklärung an die vernetzte Generation

Von Alexandra HildebrandtRSS-Newsfeed neuer Artikel von Alexandra Hildebrandt

Besprochene Bücher / Literaturhinweise

Der schmale Essay „Erfindet euch neu!“ von Michel Serres, einem der letzten großen Philosophen Frankreichs, erschien 2012 unter dem Titel „Petite Poucette“ auf Französisch und liegt jetzt in der deutschen Übersetzung von Stefan Lorenzer vor. Er spielt auf das Märchen „Däumelinchen“ von Hans Christian Andersen an und ist eine „Liebeserklärung“ des 83-Jährigen an seine Enkel.

Die Veränderung der Welt hat mit der fortschreitenden Globalisierung, den Auswirkungen des demografischen Wandels und dem Verlust der Bindekraft traditioneller Großkollektive längst ein solches Ausmaß erreicht, dass die Angehörigen der jungen Generation einer anderen Spezies angehören: jener der Kleinen Däumlinge, die mit flinken Fingern ihre Smartphones bedienen. Fern von jeder technikfeindlichen Kulturkritik fordert er sie auf, ihre gesellschaftliche Chance zu nutzen und alles neu zu erfinden: sich selbst, das Bildungssystem und die Gesellschaft. Gern wäre er so jung wie die „Petite Poucette“, nämlich achtzehn, um an diesem Prozess teilzuhaben.

Michel Serres, geboren 1930 in Agen, Südfrankreich, erlebte den Krieg und durchlief anschließend die Schulen mehrerer Wissenschaften. Zehn Jahre fuhr er zur See, bevor er sich für Mathematik und Philosophie entschied. Seit 1990 ist er Mitglied der Académie Française. Er hat eine Professur in Paris (Panthéon-Sorbonne) und Stanford (Kalifornien). Schon Anfang der Sechzigerjahre verschaffte er sich mit den fünf Bänden seines Hauptwerks „Hermes“ den Ruf eines führenden Medientheoretikers. Der griechische Götterbote wurde zum Leitmotiv seines Denkens und zu einem Symbol seiner Arbeitsweise. Wie die Kommunikation selbst ist der Halbgott der Nachrichtenübermittlung und Betrüger ein Mittler, der gibt und zurückbehält, (Informations-)Gewinn verschafft, aber immer auch Interpretationsspielräume offen lässt. Seine Wirkung in Deutschland begann mit großer Verspätung. Eine Vielzahl seiner Arbeiten ist bis heute noch nicht ins Deutsche übersetzt.

„Erfindet euch neu!“ ist in drei Kapitel gegliedert („Die Kleinen Däumlinge“, „Schule“ und „Gesellschaft“) und beginnt mit geläufigen Beobachtungen an ihnen und ihrer Genealogie: „Haben im Leben keine Kuh gesehen“ oder: „Wurden formatiert durch Medien, die ihr Aufmerksamkeitsvermögen gründlich zerstört haben“. Dies ist verbunden mit dem unmittelbaren Bezug zur Natur. So geht auch die Fähigkeit verloren, sich beispielsweise an Sternen zu orientieren, weil ein Navigationssystem heute alles ersetzt. Die andere Genealogie zeigt die noch nie dagewesene neue Wissensfülle auf Knopfdruck, in der die Kinder heute über „mehr Informationen verfügen als jene Dinosaurier mit ihrem unmäßigen Energiehunger“.

Wissen, das früher in Bibliotheken gespeichert war und mühsam erworben werden musste, steht ihnen heute überall und gleichzeitig zur Verfügung. Deshalb betont Serres im Französischen gern das Wort „maintenant“: Es bedeutet „jetzt“ und gleichzeitig „main tenante“, die „haltende Hand“. Das Jetzt und die Welt ist das, was die Petite Poucette in der Hand halten. Diese Generation hat mindestens drei Zugänge mit ihrem Smartphone: „Sie hat alle Orte über GPS, alle Informationen über Wikipedia und kann per Telefon zwei Milliarden Menschen anrufen.“ Sie können mehrere Informationen gleichzeitig aufnehmen und synthetisieren anders als ihre Vorgänger.

Ergänzend zu Serres‘ Essay ist das Buch von Philipp Riederle (Jahrgang 1994) „Wer wir sind, und was wir wollen: Ein Digital Native erklärt seine Generation“ zu empfehlen. Er könnte Serres‘ Enkel sein und ist zum Sprecher seiner Generation geworden. Mit acht Jahren programmierte er die erste Website, mit 13 hackte er das iPhone, zwei Jahre später wurde er Unternehmensberater. International vermittelt er heute Managern das Wesen seiner Generation Y (1980 bis 1994). Sie ist die natürliche Folge der Babyboomer-Generation X (1965 bis 1979, auch Generation Multitasking, Generation Connected, Lost Generation). Wenn es ihren wichtig war, Individualität zu betonen und zuweilen auch gegen den Strom zu schwimmen, so bezeichnet sich die Generation als den Strom selbst: „Wir machen alles mit, was daherkommt. Wir kennen ja keine Bewegungen mehr, keine Gruppierungen, die sich ganz bewusst voneinander abgrenzen“, so Philipp Riederle. Aufgabe seiner Generation sei es, Medienkompetenz weiterzugeben: „Früher war die wichtigste intellektuelle Waffe der Stift des Schriftstellers. Heute ist es das Smartphone. Wir können uns mitteilen. Und das bedeutet Teilen. Und das wiederum: ein Teil dieser Welt sein und unseren Platz in ihr haben. Das ist es, was wir wollen.“

Serres versäumt es, das Wesen dieser Generation zu erklären – wer aber auch Riederle liest, dem erschließt sich schnell das, was er im Essay vermissen könnte. Das Buch des Digital Native sprüht vor jugendlichem Enthusiasmus, es ist leidenschaftlich geschrieben, zerfasert aber stellenweise, weil ein Rahmen fehlt, der die Textteile bindet. Auch finden sich im Buch zu viele Wiederholungen. Es braucht einen stabilen Gegenpol wie den Essay von Serres.

„Erfindet euch neu!“ ist in Teilen exzellent geschrieben und inspirierend. Das Buch hat allerdings auch seine Schwächen: Der Autor ist über die Lebensgewohnheiten seiner Enkel bestens informiert, er sprengt leidenschaftlich methodische Trenngrenzen zwischen Naturwissenschaften, Sozial- und Geisteswissenschaften, Technik und Kunst, indem er vergleichend arbeitet und scheinbar Unverbundenes zusammenbringt, er breitet einen unbegrenzten Raum alternativer Denk- und Handlungsweisen vor sich aus, baut Brücken und schafft fließende Übergänge, als wäre er der Fluss selbst. Das ist zugleich ein Charakteristikum der von ihm beschriebenen Generation, die mit den digitalen Medien aufgewachsen ist und die sozialen Netzwerke nutzt wie ihre Eltern früher das Telefon. Das Surfen im Internet bedeutet für sie nicht, sich im Wissensstrom zu verlieren, sondern von einer großen Welle getragen zu werden.

Serres‘ Essay scheitert nicht an seinen guten Absichten, sondern vielfach an seiner Argumentation mit typischen Pauschalisierungen wie: „Heute weiß jeder kleine Däumling von der Straße glänzend Bescheid über Atomphysik, Leihmütter, genmanipulierte Organismen, Chemie, Ökologie.“ Es genügt es nicht, lediglich ein Smartphone zu besitzen, um Wissen zu erwerben. Aber das behauptet der Philosoph, der ein Smartphone sogar als „objektivierte Kognitionsbüchse“ bezeichnet. Zugriff auf Informationen zu haben bedeutet nicht, sie auch zu verstehen.

Auch gibt er keinen Hinweis darauf, wie sich die Komplexität des Wissens bewältigen lässt. Denn es kommt nicht darauf an, mit allem und jedem vernetzt zu sein. Von Goethe ließe sich lernen, wie man auf intelligente Weise ignorieren kann, nur so viel Welt in sich aufzunehmen, wie selbst verarbeitet werden kann. Dabei half ihm das „unentbehrliche, scharfe, selbstische Prinzip“: Das Individuum muss, wenn es nicht im gesellschaftlichen Getriebe untergehen will, einen inneren Zusammenhalt haben. Das thematisiert auch Philipp Riederle: Zugang zu allem zu haben bedeutet nicht, dass die junge Generation „reizüberflutet“ ist: Sie sucht auch und selektiert und widmet ihre Aufmerksamkeit allem, was das Leben mit Sinn erfüllen könnte.

Serres beschreibt viele gesellschaftliche Entwicklungen und Trends, für die es etliche wissenschaftliche Belege gegeben hätte. Aber sie fehlen leider. Der Quellenteil ist wiederum eine Stärke von Riederles Buch, das ein Leben beschreibt, wie es Digital Natives vorgefunden haben: liquid. Das „flüssige“ Zeitalter hat – so führt Serres im zweiten Teil aus – auch Konsequenzen für die Bildung, die ihren exklusiven Charakter verloren hat: Sie habe stets Angebote bereitgestellt, sich aber nie um die Nachfrage gekümmert. Das werde sich ändern – in der Schule und in der Politik. Er spricht von einer dritten technologischen Revolution: Bevor die Schrift erfunden wurde, war der Körper der Träger der Kommunikation und die Stimme die Botschaft. Mit der Schrift wurden das beschreibbare Material zum Träger und das Geschriebene zur Botschaft. In der Renaissance fand mit der Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg eine weitere Revolution statt. Mit der Schrift entstand eine „Religion des Buches“. Der Handel veränderte sich durch die Münzprägung. Die heutige dritte Revolution ist für ihn ebenso bedeutend.

Schulen und Universitäten erinnern ihn an einen längst erloschenen Stern, dessen Licht uns noch erreicht, obwohl wir wissen, dass er schon zerstäubt ist. Mit der Herrschaft des autoritären Wissens ist es vorbei: „Wenn ich heute den Vorlesungssaal betrete, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass meine Studenten schon das Thema meines Kurses gegoogelt haben. Das verändert meine Art zu unterrichten. Das verändert das Verhältnis zum Arzt, zum Lehrer, zu Juristen, zu Politikern. Unsere zwischenmenschlichen Beziehungen verändern sich von Grund auf, nichts wird mehr wie vorher sein.“

Auch dieser Teil erscheint erst vollständiger durch Ergänzungen aus Riederles Buch, in dem gefragt wird, in welchem Maß die junge Generation künftig vom Wissen profitieren wird, das ihnen in Bildungsinstitutionen vermittelt wird. Das heutige Schulwissen weist für ihn „auffallende Parallelen zum Mittelalter auf: Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Wechselspiel“. Er zitiert zum Beleg seiner Thesen den Hirnforscher Gerald Hüther und den deutschen Philosophen Richard David Precht mit ihren etwas einseitigen Kommentaren gegen das Schulsystem. „Wir sind die erste Generation, die in Echtzeit große Datenmengen verschicken kann, die an jedem Ort der Welt auf jede verfügbare Information zugreifen kann und sich in fragmentierten Gruppen aufhält. Doch hilft mir das Schulwissen dabei weiter? Was bedeutet denn schon ‚Wissen‘? Das aneinanderreihen und Verknüpfen von Fakten?“

An diesem Punkt treffen sich Serres und Riederle: Worauf es ankommt, ist Leidenschaft und das, was den Geist dieser Generation weckt und ihnen Energie gibt statt nimmt. Gefragt ist Wissen für das tätige Leben. Wissensaneignung geschieht in dieser Generation unstrukturiert: „Zu einem bestimmten Thema schaue ich nur im Netz nach oder stelle mir noch einen Stapel Bücher ins Regal. Mich langweilt nichts mehr, als Wissen rein um des Wissens willen vermittelt zu bekommen, ohne zu wissen, wozu ich es brauche“, so Riederle. Auch weist er anhand zahlreicher Quellenbelege nach, dass die Engagementbereitschaft seiner Generation weitaus stärker ausgeprägt ist als bei ihrer Vorgängergeneration. In der Shell-Jugendstudie von 2010 standen die Tugenden Fleiß und Ehrgeiz bei den Jugendlichen besonders weit oben. Entsprechende Nachweise zum französischen Bildungssystem fehlen bei Serres.

Die junge Generation steht für ihn am abschüssigen Rand einer Kluft, „die wir zu unterrichten gedenken“ – unter Rahmenbedingungen, die sie nicht mehr gekannt haben und die auf ein Zeitalter zugeschnitten waren, in denen Welt und Menschen waren, was sie nicht mehr sind. Es gibt keine Raum der Wissenskonzentration mehr, nur noch einen Verteilungs- bzw. Distributionsraum: „Der Raum des Hörsaals war ein Kraftfeld, sein Gravitationszentrum das Katheder, sein Brennpunkt das Rednerpult, ein power point im Wortsinn. Dort herrschte die größte Wissensdichte, an der Peripherie war sie gleich null. Dagegen breitet sich inzwischen das überallhin verteilte Wissen in einem homogenen, dezentrierten, offenen Bewegungsspielraum aus.“

Das hat auch Auswirkungen auf bislang getrennte Fakultäten der Natur- und Geisteswissenschaften, die sich künftig weiter vernetzten werden, denn es gibt heute kaum noch ein Thema, das nicht ressortübergreifend behandelt werden müsste. Serres fordert eine neue Vernunft, die Labyrinthe des Denkens schafft und die Departementalisierung des Wissens auflöst. Abstrakte Begriffe haben als Werkzeuge ausgedient, weil die Rechenleistung von Computern das Absuchen aller Einzelfälle erlaube und keine Verallgemeinerungen mehr benötige. Was nach Serres fehlt, ist eine „transversale Struktur“.

Die Disziplin, die noch am ehesten alle Bereiche durchdringen könnte, ist für ihn die Philosophie. Sie ist ihm eine schöpferische Kraft und produktive Unruhe, ein „Möglichkeitsglaube“, der im rätselhaften Durcheinander der Dinge selbst beginnt – als würde das Ungeordnete, das wir vor uns haben, von unbekannten Ordnungen träumen. Frankreich sieht er geschädigt durch Sartre und sein Engagement: „Aber wenn der Philosoph sich politisch engagiert, wiederholt er nur die Phrasen der Parteien. Er kann dann die grundlegende Erneuerung der Dinge nicht denken. Das politische Engagement war für die Philosophie keine gute Sache. Man ist dann zu nah am Tagesgeschehen, am Ereignishaften dran. Man ist zu journalistisch, wenn Sie so wollen. Es fehlt der Abstand.“

Im letzten gesellschaftlichen Teil wird sein Essay politischer. Er benennt eine Vielzahl von Problemen und Herausforderungen, zu denen Datenschutz und Arbeit gehören: Die Däumlinge werden mit dem Gefühl beständigen Wandels und Unsicherheit groß. Sie sind sich bewusst, dass sie in der Arbeitswelt keine lebenslange Beschäftigung im gleichen Berufsfeld bei ein und demselben Arbeitgeber erwarten können. Sie wissen, dass es keine Gewissheiten gibt und das Leben weniger planbar ist. Sie werden immer wieder vor neue Anfänge gestellt: „Die kleinen Däumlinge suchen Arbeit. Haben sie welche gefunden, hören sie nicht auf zu suchen, da sie wissen, daß sie die eben aufgetriebene Arbeit von heute auf morgen wieder verlieren können.“ Das Wort „Angestellter“ oder „Untergebener“ (frz. employé, von plier, beugen) bringt nach Serres Inkompetenzvermutung zum Ausdruck, denn es ging in der Vergangenheit darum, sie zu beugen und zu unterwerfen in einem hierarchisch geprägten Machtgebilde, das in den Händen einiger weniger lag – „zusammengeschweißt durch Geld, Streitkräfte oder andere Apparate, die geeignet sind, über eine breite Basis dort unten zu herrschen“.

In der digitalen Epoche zerfallen diese Strukturen und Zugehörigkeiten. Wenn „Status“ überhaupt noch eine Rolle spielt, dann im Zusammenhang mit Gesinnung, Qualitätszeit und Flexibilität. Die neue Generation hat sich von den klassischen Lebens- und Arbeitsräumen emanzipiert, sie arbeitet in Communities und lebt dort, wo sie Netz und Netzwerke hat. Auch hier liefert Philipp Riederle die passende Ergänzung: „Wir arbeiten weltweit vernetzt partnerschaftlich mit den unterschiedlichsten Personen zusammen, helfen uns gegenseitig uneingeschränkt, um ‚unsere‘ gemeinsame Sache voranzubringen. Wir teilen unser Wissen, anstatt es als Machtkapital anzusehen, und liefern uns gegenseitig Feedback für unsere Beiträge.“

Die gesellschaftliche Veränderung betrifft nach Serres, der seit Jahrzehnten in Frankreich, Amerika, Asien und Deutschland unterrichtet, auch die Geschlechter. Dabei war für ihn der Siegeszug der Frauen nicht zu übersehen. Seit zwei Generationen sind die besten Studenten Frauen. Sie sind fleißiger und besser motiviert. Dieser „Revolution“ wollte er im Zeichen der Gleichheit der Geschlechter eine Reverenz erweisen. Deshalb lautet der Titel dieses Buches im Original „Petite Poucette“ – die weibliche Form hat er bewusst gewählt. Auch hier fehlen Belege und Beispiele – zudem bringen Intelligenz, Motivation und Fleiß keine Frau in eine Führungsposition. Führt das Zeitalter der Vernetzung dazu, dass sich die alten Seilschaften und Allianzen der Männer auflösen und sich dadurch mehr Handlungsspielräume für Frauen bieten? Oder ist es ihre Intelligenz der Wandlungsfähigkeit, die mit einem neuen Machtverständnis verbunden ist? Serres lässt seine Leser/innen allein mit ihren Fragen.

Im letzten Teil konstruiert er gedanklich auf der dem Eiffelturm gegenüberliegenden Seite der Seine ein neues seltsames Gebilde, das wie eine Sprengung des bis dahin Gelesenen wirkt. Er erliegt dabei dem Trugschluss, dass die globale Vernetzung zu einer hierarchiefreien Gesellschaft führt: „Dort der starre, stählerne Turm, der hochmütig den Namen seines Erfinders trägt, die Tausenden aber, die das Bauwerk zusammengenietet haben, dem Vergessen weiht, der Turm, an dessen Spitze sich ein Sender der Stimme seines Herrn befindet. Ihm gegenüber wird mobil, beweglich, bunt, gefleckt, patchworkartig, kaleidoskopisch ein flüchtiger Turm aus Funken chromatischen Lichts tanzen, der das vernetzte Kollektiv repräsentiert, um so wirklicher, aufgrund der Daten jedes einzelnen, als es virtuell, partizipativ – wenn man so will: entscheidend sein wird.“

Das Buch ist dennoch lesenswert und inspirierend, weil es zum Vergleich einlädt und gemeinsame Denkräume für Generationen erschließt, deren unabhängiger Geist sie mit großer Flexibilität durchs Leben trägt.

Titelbild

Michel Serres: Erfindet euch neu! Eine Liebeserklärung an die vernetzte Generation.
Übersetzt aus dem Französischen von Stefan Lorenzer.
Suhrkamp Verlag, Berlin 2013.
77 Seiten, 8,00 EUR.
ISBN-13: 9783518071175

Weitere Informationen zum Buch

Titelbild

Philipp Riederle: Wer wir sind, und was wir wollen. Ein Digital Native erklärt seine Generation.
Knaur Taschenbuch Verlag, München 2013.
272 Seiten, 12,99 EUR.
ISBN-13: 9783426786116

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