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Hedwig Pringsheim: Tagebücher. Band 7: 1923-1928.
Herausgegeben von Cristina Herbst.
Wallstein Verlag, Göttingen 2018.
715 Seiten, 49,90 EUR.
ISBN-13: 9783835331839

Rezensionen von literaturkritik.de

Von der Hyperinflation zur Nazidiktatur
Band sieben und acht der „Tagebücher“ Hedwig Pringsheims geben Einblicke nicht nur ins Alltagsleben ihrer Familie in den Jahren 1923 bis 1934
Von Rolf Löchel
Ausgabe 02-2020

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Klappentext des Verlages

Berufliche und gesundheitliche Sorgen prägen das Leben der Familien Pringsheim und Mann in den späten 1920er-Jahren.
 
Das Leben Hedwig Pringsheims wird auch in diesen Jahren vor allem von der Familie bestimmt: von der Sorge um die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer Tochter Katia Mann, dem Interesse an der literarischen Produktion des Schwieger-»Tommy«, dem Unbehagen an der Schriftstellerei des Enkels »Aißi« (Klaus), der immer wieder enttäuschten Hoffnung auf eine erfolgreiche Karriere ihres Sohnes Klaus und der Trauer über den Tod ihrer zwei Schwestern: Else (Juli 1925) und Maria (August 1928).
Auch Alfred Pringsheims Gesundheit gibt immer wieder Anlass zur Sorge und zu lang dauernder Pflege. Die gesellschaftlichen Aktivitäten nehmen ab. Es genügt »tout Munich« regelmäßig im Theater oder in der Oper zu treffen.
Die politischen Vorgänge verfolgt Hedwig Pringsheim nach wie vor mit Interesse, wobei sie, im Gegensatz zu Alfred, immer sozialdemokratisch wählt. Die rechten Parteien und besonders die Nationalsozialisten sind ihr suspekt. Von ihren ehemaligen Freunden, die sich zunehmend völkisch gebärdeten, distanzierte sie sich. Der Kreis um die Familie Pringsheim wird kleiner.

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