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Benjamin Scheller / Christian Hoffarth (Hg.): Ambiguität und die Ordnungen des Sozialen im Mittelalter.
De Gruyter, Berlin 2018.
236 Seiten, 99,95 EUR.
ISBN-13: 9783110605877

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Klappentext des Verlages

Rechtgläubig/ungläubig, fremd/eigen, männlich/weiblich, arm/reich –
diese und andere binäre Unterscheidungen waren von konstitutiver
Bedeutung für die Strukturierung sozialer Welten in der Vormoderne. Doch
was geschah, wenn sie nicht mehr verfingen und Praktiken und Akteure
sich nicht mehr eindeutig auf einer ihrer beiden Seiten verorten ließen?
Wie nahm man im Mittelalter etwa Konvertiten, Hermaphroditen, Migranten
und freiwillig Arme wahr, und welche Konsequenzen hatte dies? Mit dem
Begriff der Ambiguität spricht der Band Zustände und Situationen an, in
denen Leitunterscheidungen der sozialen und kulturellen Ordnung
verunklart wurden. Die Beiträge aus Geschichts-, Literatur- und
Sprachwissenschaft, Archäologie und Kunstgeschichte fragen danach, wie
historische Akteure auf die Irritation gängiger Unterscheidungsmodi
reagierten, wie sie sich Ambiguität zunutze machten, welche Strategien
der Disambiguierung sie entwickelten und worin die Bedingungen und
Grenzen von Ambiguitätstoleranz in der Vormoderne lagen. Der Band trägt
so nicht nur zum besseren Verständnis von Diversität und Pluralität von
Gesellschaften und Kulturen der Vormoderne bei, sondern liefert auch ein
konzeptionelles Angebot für weitere Forschungen.

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