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Antje Tumat / Michael Zywietz (Hg.): Gattung, Gender, Gesang. Neue Forschungsperspektiven auf Hans Werner Henzes Werk.
Unter Mitarbeit von Lukas Kurz.
Wehrhahn Verlag, Hannover 2019.
316 Seiten, 29,50 EUR.
ISBN-13: 9783865256379

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Klappentext des Verlages

Hans Werner Henze (1926–2012) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Opernkomponisten der Gegenwart. Der vorliegende Band vereinigt die Ergebnisse zweier wissenschaftlicher Tagungen, die sich gleichermaßen der Person und dem Werk Henzes verpflichtet fühlten. Ein Schwerpunkt liegt auf Texten zu seiner 1983 uraufgeführten »Geschichte für Sänger und Instrumentalisten« »Die Englische Katze«. In Abbildungen und Transkriptionen öffentlicher Diskussionen wird dabei unter anderem das Inszenierungskonzept der Staatsoper Hannover in der Spielzeit 2016/2017 dokumentiert. Zudem beschäftigt sich der Band mit dem Rückbezug Henzes auf unterschiedliche Traditionen sowie mit seinem Schüler Detlev Glanert, der in seinem Musiktheater gleichfalls der Idee eines modernen Humanismus verpflichtet ist. Eine Würdigung von Henzes hochaktuellem Gesamtwerk steht bis heute noch aus.
Aus dem Inhalt: Michael Zywietz: Henzes »Englische Katze« im biografischen Kontext – Susanne Kogler:
Gesellschaftskritik im »Jungen Lord« und der »Englischen Katze« – Peter Petersen: Hans Werner Henze und Edward Bond: gemeinsame Werke – Albert Gier: »That is not explained«: »Die Englische Katze« im Licht des Arbeitstagebuchs – Stefan Weiss: Henzes Arbeitstagebuch zur »Englischen Katze« und die Neudefinition des Verhältnisses von Werk und Kommentar – Dagmar Schlingmann, Mark Rohde und Klaus Angermann: Sind Mäuse die besseren Katzen? Ein Gespräch über Henzes »Die Englische Katze« – Anna Fortunova: »[…] von gesellschaftlichen und moralischen Aufgaben«: Hans Werner Henze und Michail Bachtin über die Bedeutung und Funktionen von Kunst – Klaus Angermann, Detlev Glanert, Michael Kerstan, Mark Rohde, Antje Tumat: Podiumsdiskussion anlässlich der Inszenierung der »Englischen Katze« in der Staatsoper Hannover (3. Februar 2017) – Antje Tumat: »Die Zerstörung des Begriffs vom klassischen Helden«: Männerbilder in Henzes frühen Opern. – Nina Noeske: Klang(farbe) als Genderperformance: Anmerkungen zum Musiktheater nach 1945 – Elisabeth Schmierer: Zu Aufführungen von Henzes Musiktheater in Italien – Klaus Wolfgang Niemöller: »…aus der Linie Beethoven – Brahms – Schönberg« – Das Quintetto (1993) von Hans Werner Henze und die Klavierquintette des 20. Jahrhunderts – Kadja Grönke: Erlkönigs Kinder. Hans Werner Henzes Ballettmusik Le fils de l’air ou L’enfant changé en jeune homme und das Orchesterwerk Erlkönig. Orchesterfantasie über Goethes Gedicht und Schuberts Opus 1 (1996) – Heidrun Eberl: Klang ‒ Körper ‒ Metapher: Detlev Glanerts »Caligula« – Detlev Glanert, Antje Tumat: Von Oper, »kalkulierter Künstlichkeit« und »Wahrhaftigkeit« im musikalischen Material – ein Gespräch (28. Oktober 2002)

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