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Jasper Stephan: Sprengstoff. Motive und Verfahren in Literatur und Medien.
Königshausen & Neumann, Würzburg 2019.
286 Seiten, 39,80 EUR.
ISBN-13: 9783826065521

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Klappentext des Verlages

Sprengstoff ist präsent in unterschiedlichsten Medienformen. Die Literatur
erzählt von der Angst vor dem Sprengstoff als unsichtbarer Gefahr oder nutzt
als Comic das Spektakel der bildlich dargestellten Detonation als komisches
Mittel. Im Film ticken Countdowns, Explosionen überraschen Helden wie
Zuschauer und Atompilze machen die Apokalypse sichtbar. Popmusiker greifen
auf Dynamit, Bomben und Feuerwerkskörper als Metaphern zurück, um
die Kraft der eigenen Performance oder ein Lebensgefühl zum Ausdruck zu
bringen.
Als technisches Produkt wurde Sprengstoff seit der Industrialisierung stetig
fortentwickelt, um ein immer größeres Zerstörungspotential auf kleinstem
Raum zu verdichten. Seine Funktion bleibt immer die Destruktion. Als Zeichen
in kulturellen Texten kann Sprengstoff als Motiv und Metapher verschiedene
Bedeutungs- und Erzählfunktionen übernehmen. Das destruktive
Potential des materiellen Stoffs entwickelte sich in seiner Medialisierung zu
einem poietischen.
Der Sammelband bildet in Analysen konkreter Beispiele die Breite dieses
bisher kaum beachteten Themas ab und betrachtet Sprengstoff auch abseits
dominanter Diskurse wie Terror und Krieg. Außerdem liefert er instruktive
Ansätze, um das Spannungsverhältnis zwischen technischer und kultureller
Entwicklung zu verstehen.

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