Informationen über das Buch

Titelbild Judith Wassiltschenko: Der Verlag als Exil. Verfolgte Autor*innen und verbotene Literatur im Axel Holmströms förlag.
Königshausen & Neumann, Würzburg 2025.
704 Seiten, 78,00 EUR.
ISBN-13: 9783826084737

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Klappentext des Verlages

Braucht Literatur Verbündete? Wenn ja, wer waren
die Verbündeten der deutschsprachigen Exilliteratur? Zwischen 1910 bis
1947 existierte in Schweden der nach seinem Eigentümer benannte Verlag
Axel Holmströms förlag, zu dessen Autor:innen u. a. B. Traven, Upton
Sinclair und Lisa Tetzner gehörten. Axel Holmström betätigte sich
zunächst in linksradikalen Kreisen und entwickelte sich dann zu einer
umtriebigen Kulturpersönlichkeit, die sich der Veröffentlichung von
sozial engagierter, antifaschistischer und insgesamt widerständiger
Literatur verschrieb. Seine Hauptaufgabe sah er darin, internationale
Literatur in der schwedischen Arbeiterbewegung bekannt zu machen. Diese
Mehrfachausrichtung führte dazu, dass er zwischen 1933 und 1947 seinen
Verlag zu einem Exil für Literatur machte, die andernorts in Europa
nicht mehr erscheinen konnte. Die Untersuchung zeichnet zunächst Axel
Holmströms Entwicklung vom Aktivisten zum Publizisten nach, inspiziert
dann die spezifische Arbeitsweise seines Verlags, rekonstruiert sein
politisches und literarisches Programm und geht dann in eine Nahaufnahme
der Exilliteratur im Verlag. Hierbei ist die Frage leitend, welche
Einflüsse die komplizierten Veröffentlichungsbedingungen des Exils auf
die Gestaltung der Texte und den Verlauf von Autor:innenkarrieren hatte.
Die multimethodisch angelegte Studie bringt zum ersten Mal
biographische, literatursoziologische und kommunikationstheoretische
Konzepte zusammen.

Leseprobe vom Verlag

Zur Zeit ist hier noch keine Leseprobe vorhanden.

Informationen über den Autor

Judith Wassiltschenko studierte Skandinavistik
und Kulturanthropologie in Göttingen und Bergen/Norwegen und wurde 2022
mit einer Arbeit zum schwedischen Axel Holmströms förlag promoviert.

 

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