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Klappentext des Verlages
Zwei Traditionsstränge dominieren das Heimkehr-Thema in der Literatur: das Gleichnis vom verlorenen Sohn und die Odyssee. Das biblische Gleichnis erweist insofern als hermeneutischer Glücksfall, als der Weggang des Sohnes und seine Rückkehr in der Bewertung zu widersprüchlichen Ergebnissen führen. Und Odysseus, der ‚vielgewanderte‘ Kriegsheimkehrer, ist Sinnbild für das ‚Heimbegehren‘, das keineswegs einen harmonischen Abschluss finden muss.
In einem diachronen Aufriss über das Mittelalter bis in die Gegenwart wird gezeigt, wie die beiden Stränge teilweise parallel, teilweise aber auch miteinander verquickt, immer wieder zu neuen Gestaltungen – den jeweiligen Zeitumständen Rechnung tragend – führten. Neben den großen Autoren wie Keller, Raabe, Kafka und vielen anderen werden auch Märchen, populäre Lieder und die Trivialliteratur einbezogen.
Zudem fordert das Thema zu einer Auseinandersetzung mit dem Wortstamm ‚heim‘ heraus, der in Zusammensetzungen wie ‚Heimkehr‘, ‚Heimweh‘ oder ‚Heimat‘ etwas Wohltuendes, Vertrautes suggeriert, sich aber auch in Begriffen wie ‚Geheimnis‘, ‚Heimlichkeiten‘, ‚Heimsuchung‘ oder gar ‚Heimtücke‘ findet. Auch dieses Spektrum wird in der hier besprochenen Literatur abgebildet.
Deutschsprachige Texte stehen im Vordergrund; es werden aber auch europäische und außereuropäische Schriften behandelt.
Leseprobe vom Verlag
Zur Zeit ist hier noch keine Leseprobe vorhanden.
Informationen über den Autor
Bertold Heizmann studierte Philosophie und Germanistik und promovierte mit einer Arbeit über Herder an der Ruhr-Universität Bochum. Er publizierte zahlreiche Schriften zur Literaturdidaktik (Lehrbücher, Handreichungen) sowie zur Literaturwissenschaft (Mitarbeit am Grundkurs Literaturgeschichte, Monographien u.a. über Goethes Schauspielerinnen und August von Kotzebue).





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