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Klappentext des Verlages
„Niemand wird zum Gendern gezwungen“, beteuern die Befürworter einer
„gendergerechten Sprache“. Aber kann tatsächlich von Freiwilligkeit die
Rede sein? Die rund 50 Fallbeispiele in diesem Buch zeigen, wie sehr die
Freiheit des Sprechens durch den Zwang zum Gebrauch einer vermeintlich
inklusiven Sprache beeinträchtigt wird. Vielerorts herrscht ein
repressives Klima, das Abweichler von der vorgegebenen Sprachlinie
sanktioniert. Die Autoren skizzieren die geistesgeschichtlichen
Hintergründe des Genderns und beleuchten soziologische Phänomene wie
soziale Ächtung und Konformitätsdruck rund um das sprachpolitische
Projekt Gendersprache.
Insbesondere an den Universitäten, aber auch in vielen
Kultureinrichtungen, Behörden, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und in
den Kirchen ist der gendergerechte Sprachtrend zur neuen Norm geworden.
Dahinter steckt der Glaube an eine schier übermächtige Wirkmacht von
Sprache – und der Einfluss postmoderner Philosophie. Die pädagogische
Absicht geht einher mit repressiven Mitteln: Wer sich den
Sprachmaßnahmen verweigert, riskiert berufliche Nachteile und verliert
im schlimmsten Fall sogar seinen Job. Doch wie entzieht man sich der
Pflicht zum Gendern ohne die eigene Existenz aufs Spiel zu setzen? Auch
dazu finden sich im Buch nützliche Hinweise und Tipps.
Leseprobe vom Verlag
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Informationen über die Autoren
Dagmar Lorenz (geb. 1957). Studium der Sinologie, der Ostasiatischen
Kulturgeschichte und der Germanistik in Frankfurt a. M. Magisterexamen
(Sinologie) und Promotion in Neuerer Deutscher Literaturwissenschaft mit
einer ersten wissenschaftlichen Arbeit über Jean Améry (1989). Als
Autorin und Redakteurin für Print- und Online-Medien, für Tageszeitungen
und Fachzeitschriften verfasste sie u. a. Aufsätze zur Gendersprache
und eine Radio-Serie zum Thema Sprachskepsis. Neben ihrer Tätigkeit als
langjährige Hörfunk-Autorin bei öffentlich-rechtlichen Sendern arbeitete
sie zeitweise als Dozentin an der Universität Gießen und an einem
College in Shanghai. Buchveröffentlichungen u. a.: Wiener Moderne um
1900 (2 Aufl. Stuttgart 2007/2009), Journalismus (2.Aufl. Stuttgart
2009).
Fabian Payr studierte Germanistik, Romanistik sowie Theater-, Film- und
Fernsehwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt. Während und
nach seinem Studium war er als Journalist tätig. Anschließend studierte
er in Darmstadt Musik und gründete gemeinsam mit seiner Frau das in der
Erwachsenenbildung tätige Unternehmen Musica Viva Musikferien. Artikel
über die Genderthematik veröffentlichte er in der FAZ, der WELT, der NZZ
und der Berliner Zeitung.





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