Leserbriefe zur Rezension

Zahnschmerzen und Todesstimmung

Eine Mammut-Edition gibt Einblick in Patricia Highsmiths Tage- und Notizbücher

Von Wieland Schwanebeck


Karl-Josef Müller schrieb uns am 25.01.2022
Thema: Wieland Schwanebeck: Zahnschmerzen und Todesstimmung

Kann, darf oder sollte man die Tagebücher von Patricia Highsmith rezensieren, ohne auf den Antisemitismus der Autorin einzugehen? Wir zitieren aus der Neuen Zürcher Zeitung:
«Diese widerlichen Juden!» – Das kann man gerne ungedruckt lassen. Was aber falsch ist: Diesen Ausruf zu ersetzen mit dem Wort «Furchtbar»
Der komplette Artikel ist nachzulesen unter
https://www.nzz.ch/feuilleton/patricia-highsmith-der-antisemitismus-in-den-tagebuechern-ld.1653485
Ähnlich in der FAZ
Aus 8000 Seiten werden 1300: In einer neuen Auswahl von Patricia Highsmiths Tage- und Notizbüchern erfährt der Leser mehr über ihre Affären und Alkoholismus. Aber die antisemitischen Passagen wurden gestrichen.
Der ganze Artikel:
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/tagebuecher-der-krimi-schriftstellerin-patricia-highsmith-17624516.html
Wieland Schwanebeck hält es nicht für angebracht, auch nur ein Wort über den Antisemitismus der Autorin zu verlieren - wir fragen: Warum?