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Erik-Ernst Schwabach (1891–1938): geboren in Kronstadt (Österreich-Ungarn), entstammte er eine jüdischen Bankiersfamilie und betätigte sich als Verleger und Mäzen v.a. expressionistischer Autoren und Künstler. So war er stiller Teilhaber des Kurt Wolff Verlags, gründete den Verlag der Weißen Bücher und gab ab 1913 die expressionistische Zeitschrift „Die Weißen Blätter“ heraus. Zudem war er der Stifter des Theodor-Fontane-Preises für Kunst und Literatur (1913-1922). Als Autor schrieb er u.a. Novellen, Theaterstücke, Erzählungen und erotische Miszellen. 1933 von den Nazis mit einem Berufsverbot belegt, ging er 1936 nach London, wo er erfolglos versuchte, sich als Autor zu etablieren. Im Londoner Exil entstand auch sein einziger Roman „Bilderbuch einer Nacht“. Angaben nach Wallstein, Juni 2026 OP Artikel über Schwabach in literaturkritik.de: Ein Traum ohne Nazis – und doch nah an der Wirklichkeit. | ||||||||
| Aktualisiert am 2026-06-25 13:45:10 | ||||||||
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Schwabach, Erik-Ernst
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