Hans Ulrich Gumbrecht, geb. am 15.6.1948 in Würzburg, studierte Romanistik, Germanistik, Philosophie und Soziologie in München, Regensburg, Salamanca (Spanien), Pavia (Italien) und Spanien. Er habilitierte sich 1974 und war dann von 1975-1982 Professor in Bochum und von 1983-1989 an der Universität in Siegen.
Er nahm Gastprofessuren an zahlreichen ausländischen Universitäten wahr; u. a. am College de France. Seit 1989 ist er Professor für Komparatistik an der Universität Stanford. Er schreibt regelmäßig für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und für Merkur - Zeitschrift für europäisches Denken.
Angaben nach Suhrkamp Verlag, Januar 2010
Artikel über Gumbrecht in literaturkritik.de:
Autobiographisches Schreiben als Seiltanz. In seinem Lebensbericht „Sepp“ offenbart sich Hans Ulrich Gumbrecht als unzuverlässiger Erzähler Von Günter Rinke Ausgabe 05-2026
Unverhoffte Umrisse. Hans Ulrich Gumbrechts Blogs halten die Konturen einer flüchtigen Gegenwart fest Von Michael Braun Ausgabe 08-2015
Über die allmähliche Verfertigung der Gesten beim Lesen. Eine Stanforder Konferenz erklärt Kleists Faszination Von Michael Braun Ausgabe 04-2014
Zeugnis einer akademischen Freundschaft. Friedrich Kittler und Hans Ulrich Gumbrecht schreiben über die Seinsgeschichte im Mittelalter Von Frank Weiher Ausgabe 05-2013
Oszillationen von Eden. Hans Ulrich Gumbrecht sehnt sich in seinem Buch „Unsere breite Gegenwart“ nach der Präsenz des Raums zurück Von Kay Ziegenbalg Ausgabe 09-2011
Neue Unmittelbarkeit?. Hans Ulrich Gumbrecht versucht, mit Stimmungs-Lektüren einen neuen ,turn’ auf den Weg zu bringen Von Willi Huntemann Ausgabe 06-2011
Die Anwälte des Teufels. Mit elf Jahren Verspätung werden fünf Vorträge zum Gedenken an Niklas Luhmann veröffentlicht Von Nicklas Baschek Ausgabe 11-2010
Reading Schrödinger today. Über einen Sammelband zur Aktualität Erwin Schrödingers Von Henrike Lerch Ausgabe 01-2010
Im Tigersprung. David Wellberys Neue Geschichte der deutschen Literatur Von Martin Huber Ausgabe 07-2008
Die Macht der Begriffsgeschichte. Hans Ulrich Gumbrechts leichthändige Bilanz eines erfolgreichen Paradigmas Von Jochen Strobel Ausgabe 08-2007
Emotional Turn?. Beobachtungen zur Gefühlsforschung Von Thomas Anz Ausgabe 12-2006
Einmaligkeit des Erlebens. Hans Ulrich Gumbrecht über Sinnkulturen und Präsenzkulturen Von Waldemar Fromm Ausgabe 09-2004
Hans Ulrich Gumbrechts "1926" als Taschenbuchausgabe Ausgabe 04-2004
Edieren als ästhetisches Erlebnis. Hans Ulrich Gumbrecht über die philologische Potenz Von Rolf-Bernhard Essig Ausgabe 02-2004
Versuch über historische Gleichzeitigkeit. Hans Ulrich Gumbrechts "1926 - Ein Jahr am Rand der Zeit" Von Sven Achelpohl Ausgabe 07-2001
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