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Autoren : Wodin, Natascha

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Natascha Wodin (eigentlich: Natalja Wdowina) wurde am 8. Dezember 1945 in Fürth als Tochter ukrainisch-russischer Zwangsarbeiter geboren. Sie wuchs in Nürnberg, Forchheim und nach dem Freitod ihrer Mutter in einem katholischen Mädchenheim auf. Bevor sie 1981 den Schritt als freie Autorin wagte, arbeitete sie als Telefonistin, Stenotypistin sowie nach dem Besuch einer Sprachenschule als Dolmetscherin und Übersetzerin aus dem Russischen (u.a. von Viktor Jerofejew, Natalia Ginzburg, Andrej Bitow und Pawel Sanajew). Ihr Debütroman "Die gläserne Stadt" erschien 1983. Seitdem hat sie eine Reihe viel beachteter Romane, Erzähl- und Gedichtbände vorgelegt, für die sie zahlreiche Preise - u.a. 1984 den Hermann-Hesse-Preis, 1989 und 2009 den Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau, 1998 den Adelbert-von-Chamisso-Preis und 2015 den Adolf-Döblin-Preis - bekam. Von 1994 bis 2002 war sie mit dem Schriftsteller Wolfgang Hilbig (1941 - 2007) verheiratet. Sie lebt heute in Berlin und Mecklenburg. Übersetzungen ihrer Werke erschienen in zahlreichen Sprachen.

D.J.

Angaben nach Rowohlt Verlag/Reinbek bei Hamburg und Literaturport, März 2017

Artikel über Wodin in literaturkritik.de:

Biographie: Kein Spiel.
Natascha Wodin erzählt in ihrem neuen Roman „Nastjas Tränen“ voller Empathie vom Schicksal einer Ukrainerin
Von Dietmar Jacobsen
Ausgabe 10-2021

Das Mädchen mit den roten Stöckelschuhen.
Nach der Geschichte ihrer Mutter will Natascha Wodin in „Irgendwo in diesem Dunkel“ diejenige ihres Vaters erzählen
Von Dietmar Jacobsen
Ausgabe 10-2018

Im Reißwolf zweier Diktaturen.
In „Sie kam aus Mariupol“ widmet sich Natascha Wodin der Geschichte ihrer Familie und setzt dabei nicht nur ihrer Mutter ein berührendes literarisches Denkmal
Von Dietmar Jacobsen
Ausgabe 03-2017

Das Leben annehmen.
In ihrem neuen Roman „Alter, fremdes Land“ erzählt Natascha Wodin von den Lasten und Lüsten des Alters
Von Dietmar Jacobsen
Ausgabe 12-2014





Aktualisiert am 2017-03-06 09:44:33
 
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