Zum 50. Todestag von Hannah Arendt: aus dem Archiv von literaturkritik.de

Vor fünfzig Jahren, am 4. Dezember 1975 in New York, ist die deutsch-amerikanische Jüdin, politische Theoretikerin und Publizistin Hannah Arendt gestorben. Vor der Dezember-Ausgabe 2025, in der neue Artikel über sie stehen, sind in literaturkritik.de zahlreiche Beiträge über Hannah Arendt erschienen:

Hannah sollte keine Einrichtung von Dauer sein.
Mit „Über Palästina“ hat Thomas Meyer ein interessantes Buch, das zwei unveröffentlichte Texte von Hannah Arendt und Kollegen über Palästina enthält
Von Jens Flemming
Ausgabe 12-2025

Ein Meilenstein der Hannah-Arendt-Forschung, aber kein Referenzwerk.
Thomas Meyers Biografie hat Stärken und Schwächen
Von Armin König
Ausgabe 08-2024

Masha Gessen und das große Vergessen des Totalitären.
Die jüdisch-russische US-Autorin hätte gar nicht erst für den Hannah-Arendt-Preis in Betracht gezogen werden sollen
Von Rainer Bieling
Ausgabe 01-2024

Vieler Menschen Freundin.
Hannah Arendts soziales Leben
Von Dieter Lamping
Ausgabe 12-2022

Revolten in Gelb und Grün.
In „Rosa und Hannah. Das Blatt wenden“ inspiriert Joke J. Hermsen für Krisenzeiten
Von Christina Lammer
Ausgabe 10-2021

Von Goethe zu Heine.
Der zweite Band der Kritischen Gesamtausgabe erschließt Hannah Arendts „Rahel Varnhagen“-Biographie
Von Maria Behre
Ausgabe 05-2021

Sich selbst sein, das ist das ganze Leben.
Im biografischen Romandebüt „Was wir scheinen“ von Hildegard E. Keller sieht die Leser*in die Welt mit den Augen der 69-jährigen Hannah Arendt
Von Anika Waldorf
Ausgabe 03-2021

Hannah Arendt – heute gelesen.
Richard J. Bernstein würdigt und kritisiert die „Denkerin der Stunde“
Von Thorsten Paprotny
Ausgabe 02-2021

Ungeschmeidig denken.
Judith N. Shklar diskutiert „Über Hannah Arendt“ und ihre Werke
Von Thorsten Paprotny
Ausgabe 05-2020

Vom Leben und Denken als Jüdin.
„Wir Juden“: Hannah Arendts Schriften zur jüdischen Frage zeigen die Genese einer politischen Intellektuellen
Von Irmela von der Lühe
Ausgabe 04-2020

Denken ohne Geländer.
Mit „Die drei Leben der Hannah Arendt“ widmet Ken Krimstein Hannah Arendts Leben und Werk eine Graphic Novel
Von Monika Grosche
Ausgabe 03-2020

Politik als Kunst zu denken.
Maike Weißpflug eröffnet neue Perspektiven auf Hannah Arendt
Von Maria Behre
Ausgabe 02-2020

Von Kierkegaard zu Kafka.
Hannah Arendts „Die verborgene Tradition“ angesichts des offenen Abgrunds
Von Maria Behre
Ausgabe 12-2019

Positionskämpfe um die Zukunft einer jüdischen Nation.
Hannah Arendts Kommentare und Analysen in der deutsch-jüdischen Emigrantenzeitschrift „Aufbau“ von 1941 bis 1945
Von Jens Flemming
Ausgabe 10-2019

„Ich schreibe, also bin ich“: Simone Frieling schreibt Porträts von Hannah Arendt, Else Lasker-Schüler, Sylvia Plath, Virginia Woolf und anderen
Ausgabe 10-2019

Philosophische Stenographie.
Frauke Kurbacher entschlüsselt das in Hannah Arendts Dissertation entfaltete Liebeskonzept
Von Maria Behre
Ausgabe 07-2019

Von Marx zu Aristoteles.
Band 6 der neuen Kritischen Gesamtausgabe zu Hannah Arendt versammelt Fragmente
Von Maria Behre
Ausgabe 04-2019

Denkfiguren bei Hannah Arendt.
„Arendt und die Folgen“ lädt zum Mit- und Weiterdenken ein
Von Maria Behre
Ausgabe 11-2018

Simone Frieling portraitiert drei faszinierende „Rebellinnen“ des 20. Jahrhunderts und vergleicht sie: Rosa Luxemburg, Hannah Arendt und Simone Weil
Ausgabe 10-2018

Freiheit von Furcht statt Furcht vor der Freiheit.
Möglichkeiten des Handelns stehen im Zentrum von Hannah Arendts „Die Freiheit, frei zu sein“
Von Maria Behre
Ausgabe 08-2018

„Community sense“ – Hannah Arendts politische Ästhetik.
Jennifer Pavlik untersucht die „Ausbildung einer ästhetischen (Denk-)Haltung“ in Arendts Werk
Von Maria Behre
Ausgabe 04-2017

Zwei Emigranten aus Deutschland.
Hannah Arendt und Karl Jaspers
Von Dieter Lamping
Ausgabe 03-2017

Entfernte Freundschaft.
Der Band „Schreib doch mal hard facts über Dich“ versammelt Briefe, Texte und Dokumente von Hannah Arendt und Günther Anders
Von H.-Georg Lützenkirchen
Ausgabe 10-2016

Was ist Politik nach Hannah Arendt?
Von der Gewalt der Direktiven zur Macht des Narrativen
Von Maria Behre
Ausgabe 10-2016

„Bei Gesprächen hineingestreut wie Gastgeschenke“.
Hannah Arendts Gedichte sind in der Sammlung „Ich selbst, auch ich tanze“ als ‚Spuren‘ zu entdecken
Von Maria Behre
Ausgabe 02-2016

Performativität des Handelns.
Hannah Arendts Werk zwischen totgeschwiegener Vergangenheit und großer Zukunft in Worten und Taten
Von Maria Behre
Ausgabe 02-2016

Ein Buch des Dialogs.
Hannah Arendts „Briefe an die Freunde“
Von Linda Maeding
Ausgabe 02-2014

Leben und Werk.
Ein Sachbuch über Hannah Arendt
Von Alexandra Pontzen
Ausgabe 04-2013

Die „Banalität des Bösen“.
Margarethe von Trottas Film über Hannah Arendt
Von Alexandra Pontzen
Ausgabe 03-2013

Ein kolossaler Korb voll Kirschen.
Günther Anders erinnert sich an Gespräche mit Hannah Arendt
Von Esther Schröter
Ausgabe 07-2012

Der Unwille, sich je vorzustellen, was eigentlich mit dem anderen ist.
Gespräche und Briefe von Hannah Arendt und Joachim Fest rund um das umstrittene Buch „Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen“
Von Esther Schröter
Ausgabe 08-2011

„Die schwere Arbeit des Verlernens“.
Marie Luise Knott erkundet „Denkwege bei Hannah Arendt“
Von Katja Hachenberg
Ausgabe 06-2011

Hannah Arendt reloaded.
Lothar Fritze bündelt Weiterführungen von Hannah Arendts Thesen
Von Susan Mahmody
Ausgabe 11-2008

Einer bleibt immer.
Über die Neuauflage von Hannah Arendts „Eichmann in Jerusalem“
Von Martin Spieß
Ausgabe 03-2007

Liebe, Philosophie und Politik.
Antonia Grunenberg erzählt in einer Doppelbiografie die Geschichte der Liebe zwischen Hannah Arendt und Martin Heidegger
Von Stefan Degenkolbe
Ausgabe 01-2007

Die Ideologie von der Moderne.
Hannah Arendts Eichmann-Deutung wird wieder verhandelt
Von Fabian Kettner
Ausgabe 10-2006

Viel Altbekanntes und ein wenig Neues.
Die Zeitschrift „Text + Kritik“ würdigt Hannah Arendt
Von Ingeborg Gleichauf
Ausgabe 12-2005

Respektvolle Würdigung.
Kurt Sontheimer wirbt für Hannah Arendt
Von Alexandra Pontzen
Ausgabe 12-2005

Wie lernt man „den aufrechten Gang“?
Peter Trawny analysiert die politische Ethik Hannah Arendts
Von Axel Schmitt
Ausgabe 09-2005

Spuren einer besonderen Beziehung.
Der Briefwechsel zwischen Hannah Arendt und Uwe Johnson
Von Roman Kern
Ausgabe 02-2005

Zwei jüdische Dissidentinnen.
Claudia Christophersen über Hannah Arendts Rahel-Biographie
Von Sabine Scholz
Ausgabe 05-2003

Einsamkeit, Verzweiflung, Verlassenheit.
Hannah Arendts „Denktagebuch“ – eine Anleitung zum lebendigen Philosophieren
Von Ingeborg Gleichauf
Ausgabe 01-2003

Eine jüdische Patriotin – aber Zionistin?
Zwei Veröffentlichungen mit Texten Hannah Arendts aus den vierziger Jahren
Von Alexandra Pontzen
Ausgabe 04-2002

Die exponierte Biographie.
Julia Kristeva ist von Hannah Arendt fasziniert
Von Ingeborg Gleichauf
Ausgabe 09-2001

Moderne und Antimoderne.
Eine Untersuchung zum Moment des Melancholischen bei Hannah Arendt
Von Ingeborg Gleichauf
Ausgabe 04-2001

Wahrheit und Unwahrheit der Geschichte.
Ein kritischer Sammelband zu Hannah Arendt
Von Ingeborg Gleichauf
Ausgabe 03-2001

T.A.