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Franz Blei (1871-1942) war ein österreichischer Schriftsteller, Übersetzer, Redakteur und Literaturkritiker. Als sein Hauptwerk gilt Das große Bestiarium der deutschen Literatur. Er übersetzte Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos, Charles Baudelaire, Paul Claudel, André Gide, Nathaniel Hawthorne, Edgar Allan Poe sowie Oscar Wilde und förderte die jungen Repräsentanten der Moderne im deutschsprachigen Raum, namentlich Franz Kafka, Robert Musil, Hermann Broch und Robert Walser. – Blei lebte in München, Berlin und Wien bevor er 1931 aus finanziellen und politischen Gründen nach Cala Rajada auf Mallorca emigrierte. Im September 1936 floh der Autor, dessen Bücher inzwischen in Deutschland verboten und aussortiert wurden (obwohl er nicht zu den rassisch Verfolgten gehörte), über Wien nach Italien, Südfrankreich und schließlich nach Lissabon, von wo aus ihm 1941 noch (mit einem amerikanischen Not-Visum) die Weiterreise nach New York glückte. Dort ist er bereits ein Jahr später, 1942, vereinsamt gestorben. Angaben nach Wikipedia, Verlag Frank & Timme, Karl H. Salzmann: „Blei, Franz“ in: NDB 2 (1955) April 2023 RED | ||||||||
| Aktualisiert am 2023-04-05 12:31:06 | ||||||||
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Blei, Franz
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