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Goethes Geliebte in seinem ersten Weimarer Jahrzehnt

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Goethes Geliebte in seinem ersten Weimarer Jahrzehnt

1. Tagung des Arbeitskreises Goethe und Anna Amalia

2.2.2019 / Internationales Begegnungszentrum der Wissenschaft e.V., Amalienstr. 38, München

Der Arbeitskreis Goethe und Anna Amalia lädt zu seiner 1. Tagung am 2. Februar 2019 unter dem Titel "Goethes Geliebte in seinem ersten Weimarer Jahrzehnt" in das Internationale Begegnungszentrum der Wissenschaft e.V., Amalienstr. 38, in 80788 München ein. Beginn: 10 Uhr

Anlass der Tagung sind neue Erkenntnise über Goethes Beziehungen zur Herzogin Anna Amalia und ihrer ehemaligen  Hofdame Charlotte von Stein und ebenso zu Goethes Liebesgedichten.

Die tradierte Goetheforschung vertritt nach wie vor die These, dass Goethe damals nur Charlotte von Stein geliebt habe und dies eine platonische Beziehung gewesen sei. Währenddessen glaubt Ettore Ghibellino an eine geheime oder „verbotene Liebe“ von Goethe und Amalia. Dagegen sind Dan Farrelly, Norbert Leithold, Wilhelm Solms und Veit Noll von Goethes Doppelliebe zu beiden Frauen überzeugt, sei es gleichzeitig, wofür Leithold plädiert, oder nacheinander, wofür Farrelly und Solms eine lange Indizienkette geknüpft haben. Hubert Speidel plädiert in diesem Zusammenhang dafür, diese Forschungsergebnisse ernst zu nehmen und weiter zu diskutieren.

1. Vortrag von Prof. Jochen Golz: Die Stimme der Frau in Goethes Dichtung
2. Vortrag von Prof. Wilhelm Solms: Die "Einzige" in Goethes Leben und seiner Dichtung
3. Vortrag von Prof. Hubert Speidel: Poetisches Liebesobjekt und reale Liebesbeziehung
4. Vortrag von Dr. Dan Farelly: Zeugnisse für Goethes Doppelbeziehung

All diese Erkenntnisse fordern auf zum weiteren wissenschaftlichen Dialog.
Mit dem Aufruf „Weiterforschen“ (in literaturkritik.de März 2018) hat Prof. Solms an die Weimarer Goethe-Institutionen appelliert, die Kräfte zu bündeln, um dem Geheimnis von Goethes Dichtungen auf die Spur zu kommen.
Im November hat er in Weimar mit Dr. Elke Richter, der Mit-Herausgeberin von Goethes Briefen und mit Prof. Dr. Jochen Golz, dem Präsidenten der Goethe-Gesellschaft, gesprochen. Sie haben ihr Interesse an einer Zusammenarbeit erklärt und Prof. Golz wird bei der Tagung des Arbeitskreises den Eröffnungsvortrag halten.

Goethe selbst bestätigt das Geheimnis in seinen Worten an Kanzler von Müller (Unterhaltungen mit Goethe): "Die wahre Geschichte der ersten zehn Jahre meines weimarischen Lebens (...) bleibe mein eigenstes Geheimnis".

Das Geheimnis Stück für Stück herauszufinden und die unterschiedlichen Thesen auf die Wahrscheinlichkeit hin zu prüfen wird Goethes Leben in einem anderen Licht als bisher erscheinen lassen. Dies wird dem Werkverständnis neuen Atem einhauchen können!

Tagungsplakat mit  weiteren Informationen: www.literaturkritik.de/gif/Goethe-Amalia-2-2-19.pdf

Anmeldung an:

Dr. med. Elisabeth Warken
Herwigredder 16
22559 Hamburg
Mobil: 0163-7835019
Tel.: 040-818160
elisabeth.warken@t-online.de

Verantwortlich: Dr. Elisabeth Warken / Arbeitskreis Goethe und Anna Amalia, 12.12.2018

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