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Autoren : ter Braak, Menno

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Menno ter Braak, geboren 1902 in Eibergen, gestorben 1940 in Den Haag, war ein niederländischer Essayist, Journalist, Kritiker und Schriftsteller. Er studierte Niederländisch und Geschichte in Amsterdam und Berlin und promovierte 1928 auf Deutsch über Otto III. Danach arbeitete er u.a. als Redakteur bei der Zeitung „Het Vaderland“ und schrieb vornehmlich Literaturkritiken über deutsche Exil-Literatur, so z.B. von Döblin, Feuchtwanger, Wassermann oder Konrad Merz. Menno ter Braak war u.a. mit Klaus Mann und Thomas Mann befreundet.
Wenige Tage nach der Besetzung der Niederlande durch die Nationalsozialisten beging ter Braak, der frühzeitig und entschieden vorm Nationalsozialismus und Faschismus gewarnt hatte, Selbstmord. Thomas Mann verfasste einen ergreifenden Nachruf.

Angaben nach Wikipedia und Edition Memoria, Juni 2025

Red.

Artikel über ter Braak in literaturkritik.de:

Ressentiment – die Krankheit der Zeit.
Der wiederentdeckte Aufsatz „Nationalsozialismus als Rankünelehre“ des niederländischen Intellektuellen Menno ter Braak vermittelt Einsichten von bemerkenswerter Aktualität
Von Nora Eckert
Ausgabe 06-2025





Aktualisiert am 2025-06-02 10:29:16
 
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