Rüdiger Scholz über autobiographische Erinnerungen des Historikers Heinrich August Winkler

Besprochene Bücher / Literaturhinweise

Die 2025 veröffentlichte Autobiographie des Historikers Heinrich August Winkler (geb. 1938) ist ein Zeugnis des lebenslangen Kampfes gegen den Marxismus und Kommunismus, in dessen Dienst Winkler seine Geschichtsschreibung stellte, was zur Politisierung der Geschichtsschreibung führte, mit verklärenden Urteilen über die Demokratien des Westens und einem negativen Bild der Diktaturen des Ostens. Mit der Rückkehr zur Politikgeschichte und zum Ideal des objektiven Historikers wendet sich Winkler gegen fast alle Veränderungen in den Geschichtswissenschaften des letzten halben Jahrhunderts. Gleichwohl hat sich Winkler mit seinen erfolgreichen Büchern großes Ansehen erworben, so dass eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem Wissenschaftler und politischen Publizisten angemessen ist. Ein längerer Essay von Rüdiger Scholz befasst sich damit in einer Sonderausgabe von literaturkritik.de (siehe https://literaturkritik.de/public/artikel.php?art_id=1714).

Titelbild

Heinrich August Winkler: Warum es so gekommen ist. Erinnerungen eines Historikers.
Verlag C.H.Beck, München 2025.
288 Seiten , 30,00 EUR.
ISBN-13: 9783406836312

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