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Joseph Martin Kraus: Tolon. Ein Trauerspiel in drei Aufzügen.
Mit einem Nachwort herausgegeben von Matthias Luserke-Jaqui.
Wehrhahn Verlag, Hannover 2017.
96 Seiten, 12,80 EUR.
ISBN-13: 9783865255907

Rezensionen von literaturkritik.de

Drei Stilette am offenen Grab
Liebe, Intrigen und blutige Rache beherrschen das vergessene Drama „Tolon“ von Joseph Martin Kraus
Von Lukas Müller
Ausgabe 03-2019

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Klappentext des Verlages

Joseph Martin Kraus (1756 – 1792) ist in Buchen (Odenwald) aufgewachsen. Nach dem Beginn eines Jurastudiums in Mainz und Erfurt 1773 zwingen ihn familiäre Verhältnisse 1775, in sein Elternhaus zurückzukehren. Dem Vater wurde willkürlich Untreue vorgeworfen. Literarisch verarbeitet dies Kraus in seinem einzigen Drama Tolon (1776), das eine Tragödie des Sturm und Drang ist, die von Beginn an den Zugriff auf eine Architektur des Selbsthelfertums verweigert und stattdessen das Scheitern in dessen Erweiterung als Selbsträchertum demonstriert. Im November 1776 geht Kraus nach Göttingen, um sein Studium fortzusetzen. Hier knüpft er auch Kontakte zu Vertretern des Göttinger Hain. 1778 wandert Kraus nach Schweden aus und wird königlicher Kapellmeister.
Der Tolon hat als ein Stück des Sturm und Drang eine ausführliche wissenschaftliche Würdigung verdient. Dafür soll ihm mit dieser Edition der Weg geebnet werden.

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