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Jessica Ullrich / Alexandra Böhm (Hg.): Tiere erzählen. Tierstudien 15.
Neofelis Verlag, Berlin 2019.
221 Seiten, 14,00 EUR.
ISBN-13: 9783958082243

Rezensionen von literaturkritik.de

Was labert dieser Esel?
In der 15. Ausgabe der „Tierstudien“ geht es um die Tücken menschlich-tierlichen Erzählens
Von Daphne Tokas
Ausgabe 07-2019

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Klappentext des Verlages

Diese Ausgabe von Tierstudien steht unter dem Motto „Tiere erzählen“. Tieren wird traditionell der Logos (Sprache, Rationalität) abgesprochen. Was passiert, wenn Tiere Sprache erhalten und sie nicht nur Laute produzieren? Inwiefern wird dadurch die Speziesgrenze neu perspektiviert? Werden Tiere notwendig anthropomorphisiert, wenn ihnen eine (eigene) Stimme verliehen wird, mit der sie ihre Geschichten erzählen können? U.a. diesen Fragen widmen sich die Aufsätze zu erzählenden Tieren in medialen, naturgeschichtlichen und literarisch-philosophischen Kontexten. Die Analysen leisten eine Relektüre von bekannten ikonischen Tieren wie dem weißen Hai, dem gestiefelten Kater oder dem bösen Wolf. Es wird deutlich, dass die Semiotik und Sprache der Tiere immer auch eine politische Dimension besitzen, die besonders im Hinblick auf vom Krieg traumatisierte Hunde oder in der Klage geschlachteter Schweine über Tiertransporte manifest wird. Die drei Bildstrecken beschäftigen sich mit dem Erzählen von Tieren und für Tiere in der Kunst: in der Autobiographie ausgestopfter Tiere, dem Lesen von Ameisenspuren und der Neuerzählung des Gilgamesch-Epos für Affen.

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