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Rezensionen von literaturkritik.de
Eine Berliner Nachkriegs-Kindheit
Michael Reicherts gelingt mit „Nullstunde“ eine faszinierende literarische Collage, die sich zu einem beeindruckenden Roman verdichtet
Von Peter Zander
Ausgabe 07-2025
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Klappentext des Verlages
Berlin 1957: Ruinen, Wiederaufbau,
Wirtschaftswunder. Die Schatten des Krieges, der Naziherrschaft und der
Verstrickung vieler Menschen mit dieser Vergangenheit sind noch
allgegenwärtig. Der elfjährige Tomas hat mit Jungen aus der
Nachbarschaft – seiner »Gang« – ein verbotenes Trümmergrundstück in
Besitz genommen, das sie »Nullstunde« nennen. Es ist ihre Welt, reich an
kindlichen Freiheiten, wo sie die Vernichtung der Vergangenheit
erkunden, wo sie sich erproben und verteidigen – sich selbst und ihre
Zukunft suchen. Tomas lebt scheinbar behütet bei seiner Mutter, einer
Lehrerin und Collage-Künstlerin, und seinem Vater, einem Vertreter für
Schaufensterpuppen. Beide lieben ihn, doch er ist zwischen ihnen
zerrissen. Beide sind auf ihre Weise vom Krieg versehrt, und ihre
Auseinandersetzungen, Affären und drohende Gewalt verschärfen sich – bis
zu dem »Unglück«. Tomas ist gezwungen, über eine »Luftbrücke« in eine
neue Welt zu gelangen.
Leseprobe vom Verlag
Eine Leseprobe finden Sie unter „Blick ins Buch“ auf unserer Verlagshomepage: https://verlag.koenigshausen-neumann.de/product/9783826091599-nullstunde/
Informationen über den Autor
Informationen über Michael Reicherts in unserem Online-Lexikon
Neben zahlreichen wissenschaftlichen
Publikationen als Professor der Psychologie schreibt Michael Reicherts
seit einigen Jahren Erzählungen und Kurzromane unter verschiedenen
Pseudonymen. Für ihn ist Literatur auch eine Fortsetzung psychologischer
Erkundung mit anderen Mitteln. Er lebt in Fribourg/Schweiz und in
Berlin.





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