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Titelbild

Rosa Grimm (Hg.): »Ach, mein Joggele!« Briefe von Marianne Dora Rein an Jacob Picard 1938–1941.
Königshausen & Neumann, Würzburg 2026.
374 Seiten, 27,00 EUR.
ISBN-13: 9783826097119

Rezensionen von literaturkritik.de

„Lauter Kübel für das aufgerissene Maul des Vergessens sind meine Briefe“
Rosa Grimm hat mit „Ach, mein Joggele!“ die Briefe der Marianne Rein an Jakob Picard als Zeugnis deren Lebens und Schaffens herausgegeben
Von Friedrich Voit
Ausgabe 04-2026

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Klappentext des Verlages

Von 1938 bis 1941 schreibt Marianne Rein an Jacob Picard – eine
intensive Korrespondenz, die bisher unveröffentlicht blieb. Die Briefe
zeigen eine Frau, die emotional, direkt und ungewöhnlich offen schreibt.
Sie spricht über Literatur und Poesie, über Nähe und Distanz, über die
Schwierigkeiten der Kommunikation und über Liebe. Diese Briefsammlung
gewährt Einblick in eine komplexe Beziehung und in das Leben einer
jüdischen Frau in einer Zeit zunehmender Bedrohung. Marianne Reins
Briefe berühren und verstören manchmal durch ihre Direktheit. Sie
schreibt mit einer Neugierde und Kreativität, die bemerkenswert ist
angesichts der Umstände, unter denen diese Korrespondenz entstand.

Die Briefe sind mehr als persönliche Dokumente. Sie werfen Fragen auf
über menschliche Verbindungen, über künstlerischen Austausch und die
Bedeutung von Sprache. Marianne Reins Stimme ist lebendig und
unmittelbar – sie spricht auch heute noch zu uns. Diese Edition macht
eine vergessene Stimme der deutsch-jüdischen Kulturgeschichte
zugänglich. Ein wichtiger Beitrag zur Briefliteratur und zur Geschichte
jüdischen Lebens in Deutschland, der zugleich eine sehr persönliche,
menschliche Geschichte erzählt.

Leseprobe vom Verlag

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Informationen über den Autor

Informationen über Rosa Grimm (Hg.) in unserem Online-Lexikon

Rosa Grimm, langjährige Geschäftsführerin und jetzt Ehrenmitglied der
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und
Unterfranken. Seit 1993 beschäftigt sie sich mit Marianne Reins Texten.
2012 veröffentlichte sie im Ergon Verlag Reins Gedichte und Prosa. Nun
macht sie erstmals ihre Briefe zugänglich. 
 Yona-Dvir Shalem ist ein hebräischer Dichter und Übersetzer und arbeitet
als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Jüdische
Studien in Heidelberg.

 

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