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Autoren : de Bruyn, Günter

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Günter de Bruyn, geb. am 1.11.1926 in Berlin, lebt heute als freier Schriftsteller im brandenburgischen Görsdorf bei Beeskow. Seit den 1950er Jahren schriftstellerisch tätig, zunächst neben der Arbeit als Lehrer und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zentralinstitut für Bibliothekswesen in Ost-Berlin. 1963 Publikation des dem sozialistischen Realismus verpflichteten Debütromans „Der Hohlweg“. Ab Ende der 1960er Jahre größere Bekanntheit auch in Westdeutschland und zunehmende Lösung vom Einfluss der Kulturfunktionäre der DDR. Bis in die 1990er Jahre hinein Publikation diverser Romane, Biografien und autobiografischer Werke, seitdem zunehmende Konzentration auf die Schilderung preußischer Kulturgeschichte. Zuletzt erschienen zwei Essaybände zum Berliner Kulturleben um 1800 (2006/2010) und eine Biografie des Dichters Friedrich Ludwig Zacharias Werner (2016).
De Bruyn wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Heinrich-Böll-Preis (1990), dem Jacob-Grimm-Preis (2006) und dem Johann-Heinrich-Merck-Preis (2011).


Angaben nach S. Fischer Verlag, Dezember 2016

Artikel über de Bruyn in literaturkritik.de:

Die geheimnisvolle Gräfin.
Günter de Bruyn erzählt vom Leben und Lieben Elisa von Ahlefeldts (1788-1855)
Von Marie Isabel Matthews-Schlinzig
Ausgabe 11-2013

Nicht von dieser Welt.
Günter de Bruyns Erkundungen "Abseits" der Literatur
Von Christian Mariotte
Ausgabe 01-2006

Unter den Linden war die Welt einst in Ordnung.
Günter de Bruyns nostalgische Spurensuche auf Berlins Vorzeigemeile
Von Michael Grisko
Ausgabe 07-2003




Aktualisiert am 2016-12-05 09:55:13
 
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