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Esther Dischereit wurde 1952 in Heppenheim an der Bergstraße als Tochter eines nicht-jüdischen Vaters und einer jüdischen Mutter, die die Verfolgung durch die Nationalsozialisten in Deutschland als Untergetauchte überlebt hatte, geboren. 2012/13 war sie Beobachterin des NSU-Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestags. Mit Joëmis Tisch. Eine jüdische Geschichte und Übungen jüdisch zu sein wurde sie eine der wichtigsten literarischen Stimmen unter den Nachkommen der Shoa-Überlebenden in Deutschland. Dischereit schreibt Prosa, Lyrik und Essays und ist Autorin von Theater- und Hörstücken. Von 2012 bis 2017 war sie Professorin an der Universität für angewandte Kunst in Wien, 2019 lehrte sie als Inhaberin des DAAD Chair in Contemporary Poetics an der New York University. 2009 erhielt sie den Erich-Fried-Preis, 2024 den Alfred-Gruber-Preis beim Lyrikpreis Meran. Ihr Roman Ein Haufen Dollarscheine stand auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse 2025. Dischereit lebt in Berlin. Angaben nach Maro Verlag, November 2025 A.S.S. Artikel über Dischereit in literaturkritik.de: Von den Überlebenden der Shoah und dem Leben der Nachkommen. | ||||||||
| Aktualisiert am 2025-11-06 11:22:45 | ||||||||
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Dischereit, Esther
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