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Autoren : Lurie, Boris

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Der viel diskutierte Künstler Boris Lurie wurde 1924 als Sohn einer jüdischen Familie in Leningrad geboren. Zusammen mit seinem Vater überlebte er verschiedene Konzentrations- und Arbeitslager während des Nationalsozialismus. 1946 wanderten die beiden nach New York aus, wo Lurie 1959 die NO!art-Bewegung ins Leben rief. Die Bewegung widmete sich Themen wie Rassismus, Sexismus und Kosumkultur. Sie stellte sich außerdem dem Abstrakten Expressionismus und der Pop-Art, besonders aber der Ökonomisierung der Kunst, entgegen. Zu Luries literarischen Werken zählt unter anderem der Roman "House of Anita". 2008 verstarb Lurie.

Red. GK, Angaben nach dem jüdischen Museum Berlin, September 2021.

Artikel zu Boris Lurie in Literaturkritik.de:

Im Zeichen von Erinnerung und Identitätssuche.
Die Schuld des Überlebenden: Die eindrucksvollen Erinnerungen des Künstlers und Shoah-Überlebenden Boris Lurie „In Riga“ sind erstmals auf Deutsch erschienen
Von Oliver Pfohlmann
Ausgabe 11-2023





Aktualisiert am 2021-09-10 12:12:50
 
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