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Marga Minco wurde geboren als Sara Minco 1920 im niederländischen Ginneken, heute ein Stadtteil von Breda; gestorben ist sie am 10. Juli 1923 in Amsterdam. Sie wuchs in einem gläubigen jüdischen Elternhaus auf, ihr Vater war Vorsteher der jüdischen Gemeinde, ihr Großvater väterlicherseits bekannte sich zum orthodoxen Judentum. Wie ihre Geschwister, brach Marga Minco mit dieser Tradition. Nach der Schulzeit arbeitete sie von 1938 bis 1940 als Journalistin für die Zeitung Bredasche Courant. Noch bevor die deutschen Besatzer ein entsprechendes Verbot aussprachen, wurde Marga Minco einen Tag nach der Okkupation entlassen – wegen ihrer jüdischen Herkunft. Neben einem Onkel, welcher der Shoa entgehen konnte, weil er mit einer deutschen nichtjüdischen Frau verheiratet war, ist Marga Minco die einzige Überlebende ihrer Familie; die Geschichte ihrer Flucht vor den Schérgen der deutschen Besatzer beschreibt sie in ihrem bekanntesten Buch "Das bittere Kraut", im Original "Het bittere kruid", veröffentlicht im Jahr 1957. Weitere Romane und Erzählungen folgten. Minco erhielt mehrere Literaturpreise, insbesondere "Het bittere kruid" wurde in viele Sprachen übersetzt. Sie gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen der Niederlande in der Nachkriegszeit. Angaben nach Wikipedia, September 2023 KJM Artikel über Minco in literaturkritik.de: Bittere Erinnerungen. | ||||||||
| Aktualisiert am 2023-09-07 12:40:20 | ||||||||
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Minco, Marga
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