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Tomohiko Suzuki wurde 1966 auf Japans nördlichster Hauptinsel Hokkaidô geboren. An der Nihon-Universität brach er ein Kunststudium ab und wurde Werbephotograph. Danach spezialisierte er sich als freier Journalist auf das Thema Yakuza. Er trat in die Redaktion einer Zeitung namens „Zeit für Tatsachenberichte“ (Jitsuwa jidai) ein, für eine Schwesterzeitschrift arbeitete er dann als Chefredakteur. Suzuki verfasste mehrere journalistische Monographien über seine Recherchen zur japanischen Mafia. 2011 schlich er sich als erster Journalist undercover als Hilfsarbeiter eines Leiharbeits-Subunternehmens in das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi ein, um für knapp zwei Monate über die dortigen Verhältnisse und über die Verbindungen der Yakuza zur Atomindustrie zu berichten. Daraus entstand die im Dezember 2011 veröffentlichte japanische Monographie "Yakuza to Genpatsu" („Die Yakuza und die Atomkraft“). Sie wurde 2017 ins Deutsche übersetzt als „Inside Fukushima. Eine Reportage aus dem Inneren der Katastrophe“ im Verlag Assoziation A veröffentlicht, herausgegeben von Lesen ohne Atomstrom Hamburg und der Textinitiative Fukushima Leipzig. Ein Vorwort schrieb Günter Wallraff, ein Nachwort der Nuklearphysiker Sebastian Pflugbeil. A.S. Angaben nach Assoziation A, Textinitiative Fukushima und der Pressekonferenz im Foreign Correspondents`Club of Japan im Dezember 2011, Mai 2017 Artikel über Suzuki in literaturkritik.de: Mit der Yakuza in den Peripherien des „Atomdorfs“. | ||||||||
Aktualisiert am 2017-06-16 15:58:30 | ||||||||
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