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Hans Rudolf Velten / Anja Müller / Rebecca Weber (Hg.): Zwischen Ehre und Schande. Praktiken und Narrative vormoderner Männlichkeiten.
Universitätsverlag Winter, Heidelberg 2021.
VI, 263 Seiten, 52,00 EUR.
ISBN-13: 9783825348298

Rezensionen von literaturkritik.de

Neue Männer braucht(e) das Land!
Ein Sammelband von Anja Müller, Hans Rudolf Velten und Rebecca Weber legt „Praktiken und Narrative vormoderner Männlichkeiten“ offen
Von Jörg Füllgrabe
Ausgabe 08-2022

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Klappentext des Verlages

Vormoderne Texte erzählen vielfach Geschichten von mächtigen Herrschern und tapferen Kriegern, wobei sie deren Männlichkeit literarisch Gestalt verleihen. Im historischen (Antike, Mittelalter, Neuzeit) und interdisziplinären Vergleich ist festzustellen, dass es sich aber um semantisch sehr unterschiedliche Männlichkeitsentwürfe handelt, die die Erzählungen hervorbringen.
Diesem pluralen Männlichkeitsverständnis trägt der vorliegende Band Rechnung, indem die einzelnen Beiträge nicht nur die ‚klassischen‘ männlichen Idealtypen (Ritter, Heilige, Hausväter, Gelehrte) fokussieren, sondern auch Abweichungen von der hegemonialen Norm vormoderner Männlichkeit beleuchten. Typische männliche Praktiken und Handlungsmodelle, die gewaltförmig (Kampf, Duell) oder gewaltlos (Wissen, Galanterie, Askese) im Spannungsfeld von Ehre und Schande stehen, werden in den Beiträgen perspektiviert und hinterfragt. Sie lassen das vormoderne Männlichkeitsnarrativ ebenso konstruiert und facettenreich erscheinen wie moderne Maskulinität.

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