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Altes im Neuen oder: Alle Wege führen nach Rimini
Mit der Edition von Basinios da Parma „Hesperis“ liefert Christian Peters einen erweiternden Blick auf die frühe Renaissance Italiens
Von Jörg Füllgrabe
Ausgabe 11-2024
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Klappentext des Verlages
Als Basinio da Parma (1425–1457) mit der ‚Hesperis‘ seinem Patron Sigismondo Malatesta (1417–1468) das bis dato umfangreichste neulateinische Epos vorlegte, war dessen politischer Stern längst im Sinken begriffen. Doch die 7000 Verse der ‚Hesperis‘ machen den glücklosen Söldnerführer, der als Mäzen über seine Verhältnisse lebte, zum Eroberer von Städten, Bezwinger von Seestürmen und Liebhaber von Göttinnen, zum vollkommenen Heros also, der im epischen Endkampf Italien vor Barbarenhorden rettet und die Großen der Zeit, die ebenfalls auftreten – Herzöge, Könige, Päpste –, zu Nebenrollen degradiert.
Die ‚Hesperis‘ liegt erstmals in einer modernen Edition mit Übersetzung, Kommentar und ausführlicher Einleitung vor. Das so eigenwillige wie ambitionierte Epos ist nicht nur Meilenstein in der Rezeption der homerisch-vergilischen Großform, sondern Zeugnis der Kollaboration von Politik und Literatur im Humanismus und nicht zuletzt kurzweilige Lektüre für jeden Kenner der antiken Epik oder der Frührenaissance.
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