Informationen über:
Dr. Jürgen Babendreier

Jürgen Babendreier, geboren 1942, Dr. phil., Bibliotheksdirektor a.D.

Von 1963 bis 1972 Studium der Germanistik, Romanistik und Volkskunde an der Universität Kiel. Staatsexamen 1970. Promotion 1974. Ab 1972 bibliothekarisch sozialisiert in Bremen an der dortigen Universitätsbibliothek (heute: Staats- und Universitätsbibliothek). Anfangs, wie üblich, als Fachreferent, zuletzt als Leiter (Dezernent) der sogenannten Betriebsabteilungen.

Seit Mitte der 1990er-Jahre Mitglied der damaligen Erwerbungskommission des DBI (Deutsches Bibliotheksinstitut). In diesem Zusammenhang einige Publikationen zu erwerbungspolitischen Themen, vor allen aus der erwerbungspolitischen Marginalzone: zu Tausch, zu Geschenk oder z.B. zu sogenannter Toter Literatur. Seit Anfang der 1990er außerdem formal Leiter des an der Bremer UB angelaufenen Projektes zur Suche nach NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut. Seitdem etliche Beiträge zur neueren Bibliotheksgeschichte. Natürlich zum Komplex NS-Raubgut, zur Bücherverbrennung, zur westdeutschen Zensur in den 1970ern und zum antifaschistischen Diskurs in der ‚Zone’. Zuletzt der Versuch einer diskursiven Annäherung an den großen Georg Leyh und das charismatische Selbst- und Herrschaftsverständnis der wissenschaftlichen Bibliothekare sowie zum Paradoxon von Sammeln und Vernichten in der NS-Zeit.



Beiträge in literaturkritik.de von Dr. Jürgen BabendreierRSS-Newsfeed neue Artikel von Jürgen Babendreier:

Zahl der Beiträge: 0



Beiträge in Sonderausgaben von Dr. Jürgen Babendreier:

Deutsche Nachkriegsgermanistik ohne Nullpunkt.
Ein Sündenfall wird rezensiert
Von Jürgen Babendreier
Sonderausgabe: 1968 in der deutschen Literaturwissenschaft.




zurück