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Autoren : Sauerländer, Willibald

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Willibald Sauerländer, geboren 1924 in Waldsee / Oberschwaben, gestorben 2018 in München, war ein deutscher Kunsthistoriker. Er studierte ab 1946 an der Ludwig-Maximilians-Universität München und wurde 1953 in München im Fach Kunstgeschichte unter Hans Jantzen mit einer Dissertation über Das gotische Figurenportal in Frankreich promoviert. Von 1954 bis 1959 arbeitete er als Lecteur allemand und Fremdenführer in Paris. Von 1959 bis 1961 war er Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Marburg. Nach einem Aufenthalt als Visiting Member am Institute for Advanced Study in Princeton (1961/62) habilitierte Sauerländer sich und war von 1962 bis 1970 Professor an der Universität Freiburg i. Br., 1964/65 und 1970 Visiting Professor an der New York University, sowie von 1970 bis zu seiner Emeritierung 1989 Direktor am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München. 1973 wurde Sauerländer zum ordentlichen Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften gewählt, war 1988 Gründungsmitglied der Academia Europaea und wurde 1991 als korrespondierendes Mitglied in die British Academy, 1994 in die American Academy of Arts and Sciences aufgenommen. Seit 1993 schrieb Sauerländer als freier Mitarbeiter für die Süddeutsche Zeitung.

Angaben nach Dictionary of Art Historians, November 2025


Red.


Artikel über Sauerländer in literaturkritik.de:

Aufgeklärtes und gebildetes Sehen.
Willibald Sauerländers posthum veröffentlichte Aufsatzsammlung „Die Natur im Stundenglas der Zeit“ zu den Bildern von Nicolas Poussin ist eine erhellende, gedankenscharfe und poetische Lektüre
Von Georg Patzer
Ausgabe 12-2025





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Aktualisiert am 2025-11-30 16:44:39
 
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