11.- 13.6.2018 – Woodstock in Timbuktu

 

11.6 2018 

Als ich gestern hier aufgehört habe, war mein Tag eigentlich zu Ende. Um ein Uhr mittags. Am Sonntag.

Ich hatte Kaffee getrunken, Klavier gespielt, gefrühstückt, abgewaschen, sauber gemacht, vielleicht kommt ja einer heraus – „wenn ‚n Mensch kommt“ sagte meine Mutter dazu – war dann mit dem Rad zum Fluss gefahren, bin geschwommen, weiter ins Dorf, nach den Störchen sehen, dann nach Hause. Auf dem Feldweg lasse ich den Hund von der Leine, Yalla ist es gewöhnt, hinterher zu laufen und sich Zeit zu lassen und kommt von selbst nach Hause. Als ich einen Traktor kommen sehe, kehre ich wieder um, will den Hund zur Seite nehmen, ich weiß, dass er ausweicht, der Straßenhund, aber der Bauer kann es nicht wissen. Ich fahre also den Weg zurück, immer weiter, bis ins Dorf, keine Yalla ist zu sehen. Ich mache ein große Runde bis zu dem Haus, wo ihr Liebster wohnt, vielleicht hat sie seinem Geruch nicht widerstehen können. Keine Yalla zu sehen. Also nach Hause. Soll der Tag mit Angst weitergehen, der so wunderschön angefangen hat?! Mit dem Glück, als die Sonne schon warm und der Wind noch kühl war. Obwohl ich wissen kann, dass Yalla immer nach Hause kommt, geht eine Geisterbahn los.
Ich trete in die Pedale und zwinge mich zu dem Bild, wie sie schon im Garten auf mich wartet.
Das tut sie dann auch und freut sich, als ich endlich komme.
Kurz darauf ruft mich die Frau an, die ich auf meiner Suche getroffen und nach Yalla gefragt habe, ob der Hund da ist. Sie ist auch froh, und dann erzählt sie noch, dass sie auf ihrem Weg etwas in die Büsche hat laufen sehen, nur kurz, dann war es auch schon weg. Es könnte ein Hase gewesen sein, der Yalla von unserem Weg abgebracht hat, dann geht es mit ihr durch, bis sie, wie immer, merkt, dass sie keine Chance hat. Dann läuft sie nach Hause. So ein guter Hund.
Aber könnte nicht mal etwas passieren? 

Um ein Uhr esse ich mein Sonntagsei, danach fange ich ein neues Buch an: Swing Time. Bis halb drei. Da kann ich schon wieder einen Kaffee trinken. Um diese Zeit kommen meine Jungen nicht mehr heraus. Was jetzt.
So ein Tag ist einfach zu lang für einen Menschen allein.

Idrissa! Ich will ihn doch zurückrufen. Und Ramadan. Da habe ich ihm immer das Geld für ein Schaf geschickt. Also Western Union, das geht natürlich auch am Sonntag. Er sei krank, erzählt Idrissa dann, der Kopf und… ich konnte es nicht verstehen. Er klingt nicht gut, und das Jauchzen fällt diesmal aus, die Freude ist leiser, als ich ihm von meinem Ramadangeschenk erzähle. 50 Grad ist es heiß. Wo er jetzt sei? Er nennt einen Namen, den ich nicht kenne, fügt hinzu: bei Essakane, wo immer das Festival war.
Wie oft sie schon umgezogen sind, seit ich bei ihnen war. Schon lange sind sie nicht mehr an dem Ort, den ich kenne. Ich wünsche Idrissa gute Besserung und seiner Familie alles Gute und: bonne fete!
Inshallah – sagt er. Und ich: inshallah.

Dann habe mich an den Rechner gesetzt und mir Essakane vorgenommen.
2005 bin ich mit Idrissa zu dem grandiosen Festival au désert gegangen.
Drei Tage voller Musik der Tuareg, aus ganz Westafrika und der Welt. Seit 2001 wurde das traditionelle Tuareg-Fest in den weißen Dünen zum Woodstock in Timbuktu.
Bis 2012 in Mali, dann ging das Festival ins Exil, weil es zu gefährlich wurde, 

 

Essakane 

4.1.2005

Beim Losgehen wollte das Kamel nicht. Ich war schon aufgestiegen, da knickte es wieder ein, erst vorne, dann hinten, ganz unerwartet schnell. Auf Idrissas Befehl stand es wieder auf und lief einen Kreis, einen sehr engen Kreis, um wieder einzuknicken. Das machte es ein paarmal. Bis Idrissa einem Jungen die Schnur gab, um es vorne zu halten, wenn er es von der Seite aufstehen ließ. Der Schnur folgte das Kamel nach vorne. 

Was ich nicht verstehe: Ich gehe nicht mehr auf die Kinder und die Frauen zu, fast weiche ich ihnen aus, so wie sie auf mich zukommen in gewohnter Weise. Ich mag die Nähe zu Idrissa und den Frauen im Lager, zu Mamadou und seiner Familie, aber die anonyme Touristin mag ich nicht sein. Kann das sein?
Das Baby liegt mit nacktem Po im Sand. Sein unsäglich schmutziges Hemd, ein Mini-Sweatshirt, reicht bis zum Bauchnabel. Es weint. Die Mutter kämmt sich die langen Haare mit einer Creme, damit sie glatt am Kopf liegen, bevor sie in Zöpfe gedreht werden. Tuch darüber, jetzt das Baby. Sie hebt es an den Beinchen hoch, da ist es: Der Po ist mit dünnem Kaka beschmiert, Sand klebt darin. Die Mutter geht mit dem Baby zum Akazienstrauch, Enema geht mit, den Wasserkessel in der Hand. Das Baby ist still geworden, jetzt trinkt es, dann wird es ganz und gar in ein Tuch gewickelt und in den Sand gelegt. Ein kleiner Haufen Stoff, auf dem Fliegen herumkrabbeln. Die Mutter trägt den Sand um das Kaka herum weiträumig mit einem Emailtablett ab und kippt ihn auch hinter den Strauch.

 5.1.2005

Ich lerne die Namen: Lilina, Ademata, Naja und Omar, Ali, Mustafa, Abdelah, Issa.

Um 10 Uhr sind wir losgegangen: Idrissa, Mohammad, Kamele. Idrissa hat sein Festtagsgewand angezogen und einen kunstvoll gearbeiteten Gürtel umgeschnallt.
Und die Lederbeutel mit den langen bunten Fransen? – Das ist der Schmuck der Kamele für das Festival.

Am nächsten Brunnen, es ist ein sehr komfortabler, einer zum Pumpen, treffen wir den Nachbarn von Idrissa, der mit einem jungen englischen Pärchen auch mit Kamelen nach Essakane geht. Das tun wir von nun an zusammen, nachdem die Ziegenbäuche prall mit Wasser gefüllt sind. Der Deckel vom Alutopf im Plastik-Reissack, der am Kamelsattel angebunden ist, klappert beim Gehen.

Heute dürfen die Kamele am Mittag nicht „grasen“. Die Siesta wird diesmal kürzer, und man will sie nicht von weither zurückholen. Schließlich haben wir eineinhalb Stunden am Brunnen verbracht, um die Ziegenbäuche aufzufüllen. Da waren Esel, Schafe, Ziegen und ein Junge, der weglief, als er uns sah. Idrissa meinte, es würde jemand kommen mit Sack und Seil. Der Junge aber blieb am Horizont stehen, er hatte Angst vor uns. Sonst kam niemand. Nach einer Stunde sagt Idrissa: aufsteigen. Es wird jemand kommen, aber es dauert zu lange.
Wir gehen los. Bis Husseini mit zwei gelben Kanistern und allem, was zum Schöpfen nötig ist, über die Düne läuft. Dort ist ein Brunnen, in den man einen Leder- oder Gummisack wirft und mit einem dicken Seil aus der Tiefe über eine Holzrolle heraufzieht. Dafür laufen zwei Esel, an die das Tau gebunden wird, hin und her. 100 m hin, 100 m zurück
Warum sollen die Kamele jetzt aufstehen frage ich, wo sie es eben doch noch nicht durften?
Die Antwort: Sie sollten den Weizen fressen, den man vor sie hingelegt hat, weil hier nichts zu finden wäre, wie weit sie auch laufen würden. Nach dem Fressen sind sie losgegangen, und jetzt sind Oumar und Mohammad los, sie zu holen. Weiß der Himmel wo. Ich sehe nichts. Doch! Jetzt! Im Osten, da kommen drei, zwei fehlen noch und Oumar auch. Als alle da sind, geht es weiter in den Nachmittag und Abend.
Streit zwischen Idrissa und Mohammad. Der junge Mohammad reitet. Ich sage, dass ich nicht will, dass Idrissa so viel läuft, war es doch nicht so ausgemacht.
Idrissa erklärt es mir. Es ist nicht dasselbe: Er ist reich, ich bin arm. Ich kann laufen. Er kann es nicht.

Der Hase ist von Osten gekommen, Haken schlagend rasend nach Westen verschwunden. Der Wüstenfuchs hat am Abend nach mir geschaut.

8.1.2005

Idrissa bewacht meine Sachen auch im Schlaf. Wie schnell die kleinen Frauen, les Arabes, ihr Geschirr aus dem Busch geholt, Holz gesammelt und einen Topf bei meinen Tuareg geliehen haben. Ein paarmal hin- und her gelaufen, schnelle kleine Schritte, dabei helle Stimmen, und das Feuer brennt. Zum Schlafen soll ich mich weiter weg legen, meint Idrissa. Wie Recht er damit hat, merke ich erst, als ich mich in der nächsten Nacht an meinen angestammten Platz lege und vom Schreien eines Babys geweckt werde.
Diese Nähe. Soviel Nähe. Plötzlich bist du mittendrin und es ist selbstverständlich.

Es ist, als wollte ich es mir nochmal richtig zeigen, wie es ist mit der Rechtlosigkeit und dem Verkennungszwang. Heute Nacht habe ich es auf die Spitze getrieben. Ich kann nur den Kopf schütteln, wenn ich jetzt auf meiner Matte sitze und zur Gendarmerie hinüberschaue: keine 100 m gegenüber ein dunkelgrünes großes Hauszelt und ein kleines weißes spitzes dahinter.

Dort habe ich die Nacht abgewartet, nachdem ich bestimmt eine Stunde herumgeirrt bin, erst allein, dann mit Salif, dem Gendarm, den ich, als ich nicht weiter wusste, angesprochen habe. Er kaute gerade Fleisch, das konnte ich nicht sehen, nur riechen, und nagte an einem Knochen. Als uns das Suchen zu blöd wurde und ich sitzend die Nacht abwarten wollte, sagte er, das könne er nicht zulassen, ob ich nicht ins Zelt mitkäme. Also gut. Das war das kleine weiße, ein Kuchenzelt. Salif legte ein Tuch auf den Boden und sich daneben, stand nochmal auf, holte sich eine Decke, ich hatte gesagt, mir sei es warm genug. Als ein Anderer hereinschaute und fragte, ob ich eine Decke wolle, sagte ich „nein, danke, es geht so.“ Und es war kalt und hart. Kein Recht auf gar nichts. Ich habe mich so klein wie möglich gemacht, mich in meine Jacke gerollt, dass es verkrampfter nicht ging, und bin manchmal kurz eingenickt. Windstöße haben den Rand des Zelts immer wieder und immer wieder ganz plötzlich und laut hochgehoben. Dann wieder Männerstimmen, warm und weich. Alfa? Alfa? Es klang fast zärtlich. 

Unter Männern. Wie verschieden Männer einander nah sein können. Ich liebe ihre Stimmen und das, was ich nicht verstehe.

Manchmal leuchtete einer ins Zelt, Salif gab die Erklärung – une blanche? – oui. Dann schlief er ruhig, warm, nah. Gegen Morgen nahm ich das Tuch, auf dem ich gelegen hatte, und bedeckte meine Beine damit für ein bisschen mehr Wärme. Um halbsechs bin ich hinausgekrabbelt und wurde gleich angesprochen, sollte bleiben, bis es hell würde, sagte nein, man könnte mich suchen. Dann einer: Idrissa Baraka? Tout droit, pas loin! – Geradeaus, nicht weit! Ich krabbelte wieder einmal hoffnungsvoll die Düne hinauf und sah nichts. Nicht als es noch dunkel war und als es hell wurde auch nicht. Fragte hier und dort, wo schon einer ein Feuer gemacht hat, lief bestimmt dreimal im Kreis, dann begleitete mich ein Tuareg, der aber Idrissa nicht kannte, wir fanden das Zelt der Franzosen wieder und gegenüber: unser Platz. Ich lasse mich auf meine Matratze fallen, inzwischen ist es Tag, die Sonne für die Mondsichel gekommen, ich zupfe die Cramcrams zum xten Mal aus den Socken, meine Fingerspitzen sind schon ganz zerstochen. Und ich schaue mich um: gegenüber das große Zeit, das kleine Zelt, das Auto der Gendarmerie. 

Unglaublich. Soviel Verkennung. Warum oder wofür. Aus welchem Grund und zu welchem Zweck – der Sinn? Wenn ich so fragen und eine Antwort finden könnte. So schlecht habe ich mich selten behandelt. Jetzt bin ich nur schmutzig, müde, traurig. Unendlich müde ohne einen Platz mich zurückzuziehen.

Warum habe ich diesmal so schlecht für mich gesorgt? Wollte ich ohne große Anstrengung dazugehören? Oder ich wollte mir meine Rechtlosigkeit nur noch einmal richtig vorführen.
So verlaufen, verirren wie heute Nacht, kann ich mich nur, wo ich sagen kann: Je suis perdu. Verloren, ganz und gar verloren neben meinem Ziel. 
Donne-moi ta main! – dreimal hat mich in der Nacht in Essakane ein Mann an die Hand genommen, um mich über die Dünen zu führen. Es ist eine völlig neue Erfahrung, im Sand hinauf- oder hinunter zu gehen, wenn man nicht sieht, ob es hinauf oder hinunter geht. In jedem Fall ist das Fallen weich. Ich lasse mich fallen. Da kommt die Hand von David und dem Gendarm und einem Fremden. Ich werde 62 und die jungen Männer nehmen mich an die Hand.
Ich hätte sagen können: Zeig mir, dass ich hier zuhause bin.

Am Tag nach meinem Nachtasyl sah ich überall Gendarmen. Es war aufregend, nicht zu wissen, wer von den großen, schmalen in der Nacht seine Stiefel neben mir ausgezogen hat. Ich traute mich nicht, in die Gesichter zu schauen, fürchtete, dass einer von ihnen mich wiedererkennen würde. Das war ja nicht schwer.

Am nächsten Abend haben mich dann die Spuren im Sand heimgeführt, als ich wieder vor dem grünen Zelt stand und nicht weiter wusste. Der Jeep war am Tag immer wieder an uns vorbeigefahren, so musste ich nur in den Spuren gehen. 

Wie schwer es ist, sich in der Nacht zurechtzufinden in der Wüste ohne Spuren. Darauf war ich überhaupt nicht gefasst, ist doch mein Orientierungssinn etwas, worauf ich noch vertrauen kann und will. Aber hier war er auf eine zu harte Probe gestellt. Wie da auf einmal eine Grenze war, die ich mit meinen Sinnen nicht überwinden konnte. 

13.6.2018

Zwei Jahre später war ich noch einmal in Essakane. Inzwischen war Ali Farka Touré gestorben, es wurde für ihn gesungen und getanzt und um ihn geweint. Hubert von Goisern singt das Hirtenmadl mit seinem Freund aus Burkina Faso.

7.1.2007

Une nuit blanche. Eine weiße Nacht, eine Nacht, in der man nicht schläft, weil man nicht schlafen will. Diesmal habe ich kein Zelt gesucht, bin im weißen Sand bei der Musik geblieben bis der Morgen kam.
Wie alle um mich herum, ich mitten unter ihnen bei Tag und bei Nacht. Die Frauenstimmen in der Nacht ganz nah. Am Morgen Kinder neben mir, neugierig, was ich mache, wenn ich aufwache.
Soviel Tuareg in dieser Woche und jetzt ihre Musik, ihr Tanz, ihr Fest. 

9.1.2007

Wieder in Timbuktu laufe ich durch die Gassen, steige über Abfall und Abwasser. 

Mohammed, le magnifique, der kleine Tuareg, ist der erste, der Oma zu mir sagt. Grand-mere. Wenn da kein neues Zeitalter anfängt –
Dafür folge ich ihm nach Hause, er zeigt mir seine Maman, seine Schwestern, bietet mir Wasser an, nimmt mein „nein, danke“ aber gleich an. Wir sitzen im Sand, der den Boden von Haus und Hof bedeckt, ich schäle die Orangen, die ich gekauft habe, um Kleingeld zu bekommen, damit ich ihm sein Messer abkaufen kann. Die Mutter nimmt nichts an, die kleine Schwester streckt die Hände nach den Orangenschnitzen aus, was sie übrig lässt, steckt sich ein Mädchen, das inzwischen dazugekommen ist, in den Mund.
Mohammed begleitet mich mit seinem Freund, der auch die Köpfe der Fische isst, die ich an der Straße finde und probiere, bis zum Hotel Bouctou.
Auf der Terrasse Zikaden und Fledermäuse vor dem Meer. Afrika, wie ich es liebe.
Timbuktu liegt am Meer. Ich komme an, als die Schiffe schon ausgelaufen, die Kamele schon heimgegangen sind. Idrissa und Mohammad sind jetzt wieder draußen im Meer.

Als ich gerade mit Idrissa telefoniere, kommt eine Nachbarin mit einem Stück Erdbeerkuchen in den Garten. Und kaum habe ich den gegessen, winkt die andere Nachbarin über den Zaun. Später kommt sie mit Blumen und Salat herüber und bedauert mich für meine Haare. Wir trinken ein Weinschorle.
Sag ich’s doch: So ein Tag ist einfach zu lang für einen Menschen allein. 

Am späten Abend habe ich draußen noch Tatort geguckt. Der kam gestern aus dem bayrischen Hinterland.
Plötzlich habe ich Grillen gehört und für ein paar Augenblicke die Zeiten verwechselt, wollte glauben, das Zirpen wäre hier bei mir, so wie es früher immer war. Schalte den Ton aus. Alles ist still. Nur leise Vogelstimmen versuchen aus der Ferne zu trösten.
Um diese Zeit, wo die Wiese vom Nachbarn und meine am höchsten stehen, hat man das Zirpen hören können, solange ich zurückdenken kann. Letztes Jahr nicht mehr, und in diesem Jahr sind die Grillen nicht zurückgekommen. Ich stelle den Ton im Rechner wieder an. Jetzt höre ich Erinnerung. Und die tut weh.
Aber unsere Briefe an den Bürgermeister haben aufgeschreckt. Es gibt einen Artikel in der Zeitung aus dem Rathaus unseres Dorfes, der von den Absichten der Gemeinde redet, sich um die Bienen zu kümmern.
Ich möchte glauben, wir haben Unruhe gestiftet und hoffe, sie machen nicht mit der „gängigen Praxis“ weiter. Sonst werden wir keine Ruhe geben. Das können sie sich denken.

Heute schneidet der Nachbar seine Wiese, und mein hilfreicher Helfer hat angerufen, wann er meine vornehmen soll. Das ist seine Aufgabe, denn die große Maschine, die er ausgesucht hat, beherrsche ich nicht. Ich habe damit sofort einen Baum gefällt, als ich es lernen wollte. Die meisten Blumen sind verblüht, hohe Gräser fangen an, sich hinzulegen, es ist so weit.